Archiv

Abgeschlossene Projekte

Im Archiv können Sie sich über bereits abgeschlossene Projekte der Katholischen KiTa gGmbH Saarland informieren.

  • KiTa PraE-Gen - Fit für Führung

    Logo KiTa PraE-Gen

    „KiTa PraE-Gen – Fit für Führung“ war ein dreijähriges Projekt der KiTa gGmbH Saarland (01.06.2010 – 31.05.2013).
    Es gehörte zu den Projekten, welche die Europäische Union und das Bundesarbeitsministerium im Rahmen des Programms „Rückenwind“ förderte. Das Programm sollte die Personalentwicklung in Einrichtungen der Sozialwirtschaft stärken.
    Mit dieser Maßnahme wurden vor allem weibliche Führungskräfte und potenzielle Nachwuchsführungskräfte angesprochen. Sie erhielten Impulse zur Wahrnehmung ihrer Führungsrolle und zur Umsetzung ihrer pädagogischen, religionspädagogischen, personal- und betriebswirtschaftlichen Aufgaben.
    Im Zentrum der Projektaktivitäten standen die Entwicklung und Umsetzung von Seminarbausteinen zur Vermittlung von Haltungen, Kompetenzen und Methoden für Führungskräfte sowie von methodischem Handwerkszeug zur Identifizierung von Potentialen der Nachwuchsführungskräfte. Dabei setzten wir auf eine Kombination aus Präsenzseminaren, Coaching und E-Learning Angeboten. Letztere sollten es den Teilnehmerinnen ermöglichen, einen Teil der Inhalte flexibel von zu Hause aus zu bearbeiten.

  • KiTa Klima-elementar

    KiTa Saarland Klimastation

    Die KiTa gGmbH Saarland begann im 4. Quartal 2008, unterstützt vom Institut für Sozial-und Umweltforschung Dr. Kleinmann GmbH (isuf GmbH), mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes und mit dem Aufbau eines Klimaschutzmanagements für alle
    Kindertageseinrichtungen in ihrer Trägerschaft.

    Von Oktober 2010 bis September 2013 war Herr Claus Schrick für die Umsetzung des Konzeptes "KiTa Klima-elementar" als Klimaschutzbeauftragter in einem dreijährigen Projekt bei der KiTa gGmbH Saarland verantwortlich. Das Projekt wurde bezuschusst vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

    Mit Unterstützung der Mitarbeiter/-innen in den Kindertageseinrichtungen wurden vom Klimaschutzbeauftragten die monatlichen Verbrauchsdaten und -kosten aller Standorte in Sachen Energie und Wasser in einem webbasierten Kontrollsystem erfasst.
    Im Laufe des Projekts wurden etliche geringinvestive Maßnahmen umgesetzt. So wurden etwa Thermostatköpfe ausgetauscht und Regelkreise von Heizungsanlagen optimiert. Es zeigte sich: Der Verbrauch an Strom und Heizenergie ließ sich damit stabilisieren, vielfach auch verringern.

    Doch wir beließen es nicht bei technischen und organisatorischen Optimierungen. Mit unseren Möglichkeiten zu einem klimafreundlichen Lebensstil wollten wir in der Gesellschaft insgesamt beitragen. Unser Selbstverständnis als katholischer Träger fußt auf christlichen Glaubensgrundsätzen wie dem Gedanken, die Schöpfung zu bewahren, Leben und Glauben zu verbinden.
    Hier knüpften auch die pädagogischen Ansätze an, mit denen die KiTa gGmbH schon Kindern im Vorschulalter handlungsorientierte Lösungen für den Alltag vermittelt: Früh übt sich, was ein Klimaschützer sein will! Was in jungen Jahren gelernt wird, prägt häufig auch das Handeln und Verhalten im späteren Leben. Dazu gab es bereits für jede Gruppe eine Raumklimastation sowie pädagogisches Material zum Thema Wasser … Weitere Informationen

    Dieses Projekt wurde vom Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz zum Projekt des Monats Januar 2013 ausgerufen.

  • Implementierung eines systematischen Beobachtungs- und Dokumentationssystems

    Logo Bischof Stein Stiftung

    Die KiTa gGmbH Saarland hatte sich bis 31.12.2012 das strategische Ziel gesetzt, in allen Kindertageseinrichtungen der KiTa gGmbH Saarland ein geeignetes Beobachtungs- und Dokumentationssystem als Teil der pädagogischen Konzeption  zu entwickeln.  Dazu wurde zunächst ein organisationsweites Rahmenkonzept erstellt, welches eine Systematisierung der Beobachtungs- und Dokumentationsschritte zum Ziel hat. Das Rahmenkonzept wurde ergänzt durch eine eigene Weiterbildungsreihe „Fachkraft für pädagogische Dokumentation“ und einen Implementierungsplan. Das Rahmenkonzept formuliert, wie die bisherige Arbeit in Richtung Systematisierung weiterentwickelt werden kann, der Implementierungsplan versucht diesen Weg in Teilschritten zu beschreiben und die Fachkraftreihe will die einzelnen Standorte mit praxisorientiertem Wissen auf diesem Weg zusätzlich unterstützen. Dieses mehrstufige, trägerweit abgestimmte Vorgehen war eine wirkliche Innovation im Arbeitsfeld der Kindertageseinrichtungen.

    Jedoch bedurfte es, neben der internen Unterstützung durch die Gesamtleitungen und die Fachkräfte für pädagogische Dokumentation, in vielen Einrichtungen externer Beratung, Coaching und Qualifizierung. Diese externe Unterstützung war aus den geringen Weiterbildungsbudgets der Kindertageseinrichtungen nicht zu finanzieren. Hier war es uns gelungen, mit der Bischof Stein Stiftung im Bistum Trier einen starken Partner zu finden, der unsere Aktivitäten bis 31.03.2013 finanziell unterstützte. Die externe Beratungsleistung innerhalb der Implementierung wurde von Dipl. Päd. Andrea Adam (FITT gGmbH) erbracht. Zusätzlich wurde das Projekt von Frau Prof. Dr. Iris Ruppin (HTW des Saarlandes) wissenschaftlich begleitet und evaluiert.