Kath. Kindertageseinrichtung St. Bartholomäus Klarenthal

  • Steckbrief
  • Leitsätze
  • Wie wir arbeiten
  • Pädagogische Schwerpunkte

Katholische Kindertageseinrichtung St. Bartholomäus

 

Anschrift:

Lerchenweg 6
66127 Saarbrücken-Klarenthal
Tel.: 06898-37700
Fax: 06898-309516
E-Mail: st.bartholomaeus-klarenthal(at)kita-saar.de

Leitung:
Karin Lorson
Abwesenheitsvertretung:
Anja Dilk
Gesamteinrichtung / Gesamtleitung:
GE Saarbrücken I / Tanja Albert
Anzahl der Gruppen:
3
Betreuungszeiten 07.00 Uhr - 17.00 Uhr
Innerhalb dieser Öffnungszeiten bieten wir unterschiedliche
Betreuungsformen an.
Krippe (0 - 3 Jahre):
Ja
Regelbetreuung (3 - 6 Jahre): Ja
Hort (7 - 12 Jahre): Nein
Freiwillige Ganztagsschule: Nein

Unsere Leitsätze

Seit 2006 gehört die KiTa St. Bartholomäus zur gemeinnützigen Gesellschaft der Katholischen KiTa gGmbH Saarand. Mit unseren Mitarbeitern arbeiten wir sehr vertrauensvoll und wertschätzend zusammen. Wir sind bestrebt, qualitativ hochwertig zu schaffen, unsere gesteckten Ziele zu erreichen und unser QM System aufrecht zu erhalten und kontinuíerlich weiterzuentwickeln. Die Katholische KiTa gGmbH Saarland stellt uns die erforderlichen Mittel zur Verfügung, ermöglicht allen Mitarbeiterinnen hochwertige Fortbildungen und steht uns jederzeit mit Rat und Tat zu Seite.

"Wir fühlen uns gut aufgehoben bei unserer KiTa!".


Unser Bauträger ist weiterhin die Pfarrgemeinde St. Barbara Klarenthal, mit der wir eine gute Zusammenarbeit pflegen. Die Nähe zu Pfarrhaus und Kirche ermöglichen viele spontane Begegnungen. Mit den pastoral Verantwortlichen stehen wir in ständigem Austausch und bringen uns mit unseren fachlichen Kompetenzen zum Wohl der Kinder und Familien ein.

Unsere KiTa St. Bartholomäus ist ein Ort, wo kleine und große Menschen zusammenleben. Ein Ort, wo Lebensfreude. Herzlichkeit und Geborgenheit spürbar sind. Mit dem Um- und Neubau (2104) sind einige Wünsche und Visionen erfüllt worden. In einer liebevollen Atmosphäre gelingt es uns, den Kindern auf Augenhöhe zu begegnen und sie auf ihrem abenteuerlichen Entdeckungskurs in Kindergarten und Krippe zu begleiten. Dabei unterstützen, motivieren und beobachten wir jede Persönlichkeit mit großer Aufmerksamkeit und Wertschätzung und machen die Kinder stark für`s Leben.

Das Rahmenleitbild für Katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier und das Rahmenleitbild der KiTa gGmbH Saarland geben uns Orientierung auf dem Weg mit den uns anvertrauten Kindern. Dabei ist eine klare, für uns verbindliche Form vorgegeben, was wir zu tun haben, lässt uns aber andererseits viel Raum für individuelle Umsetzungsmöglichkeiten.

Das saarländische Bildungsprogramm ist uns allen bekannt und wir sind uns bewußt, dass die Verantwortung, den Kindern entsprechende Bildungsgelegenheiten zu eröffnen, in unseren Händen liegt. Aber wir wissen auch, dass Kinder nicht gebildet werden könen. Sie machen sich selbst ein Bild von der Welt und sie tun dies aus eigenem Antrieb. Kinder wollen lernen und sie wollen in dieser Welt etwas Besonderes leiten.

Als Katholische Einrichtung ist es uns wichtig, Jesus als Freund  und Wegbegleiter kennenzulernen und ihm in unserem Haus einen sicheren Platz zu geben. Mit vielfältigen Materialien erleben wie Bibelgeschichten, die den Kindern Zugänge zu ganz unterschiedlichen Themen bieten. Wir schaffen eine erste Annäherung zu nahen Kirchengemeinde, in der die Kinder lebendig, fröhlich und kindgemäß mitwirken können.

Wie wir arbeiten

Partizipation wird bei uns groß geschrieben. Partizipation bedeutet für uns, mit den Kindern in Dialog zu treten, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, Entscheidungen zu treffen und diese auch konsequent einzuhalten.

Im täglichen Morgenkreis zünden wir die Gruppenkerze an und begrüßen einander. Wir stellen fest, wer fehlt und besprechen, welche Angebote stattfinden. Die Kinder entscheiden sich für die Mitwirkung bei Projekten oder die Nutzung einzelner Bereiche wie z.B. Bewegungsbaustelle, Kreativwerkstatt, Puppenwohnung, Werkbank, Waldnest uw.

In Kinderkonferenzen entwickeln Kinder Idee für neue, zum Teil sehr umfangreiche Projekte.Hier ist auch Platz und Zeit, selbst wichtige Regeln aufzustellen und für konsequentes Einhalten zu sorgen.

Die angehenden Schulkinder erleben im letzten Kindergartenjahr besondere Aktivitäten und Förderungen um den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule positiv zu gestallten. Das "Würzburger Traininsprogramm Hören, Lauschen, Lernen", das uns zwanzig Wochen begleitet, hilft den Kindern, sich optimal  auf den Erwerb der Schriftsprache vorzubereiten.

Wir sind eine bilinguale Einrichtung, d.h. in der Kita St. Bartholomäus arbeitet täglich eine Französischfachkraft. Diese spricht nicht nur mit den Kindern französisch, auch Eltern, Kollegen und Kolleginnen haben die Chance sich in der Sprache unserer Nachbarn zu üben.

Landestypische, französische Speisen finden regelmäßig einen Platz auf unserem Frühstücksbüffet.

Die Kinder haben Spaß an der neuen Sprache, singen Lieder, machen Fingerspiele und zeigen schon nach kurzer Zeit, wie einfach es ist, z.b. auf französisch zu antworten.

Die Begegnung mit anderen Sprachen legt den Grundstein für die Kommunikationsfähigkeit in einem zusammenwachsenden Europa und eröffnet interkulturelle Kompetenzen für das Zusammenleben verschiedener Kulturen.

Unsere Krippe:

Seit 11. April 2014 im Alter von acht Wochen bis drei Jahren bei uns, besser gesagt im "Spatzennest" zu Hause. Um den Bedürfnissen unserer Kleinsten gerecht zu werden, sind entsprechende Spiel- und Bewegungsebenen entstanden, die dem Drang der Kinder nach Sinnesanreizen und Bewegungsmöglichkeiten gerecht werden. Stabile und vertrauensvolle Beziehungen sind uns sehr wichtig. Nur wo ein Kind Liebe und Geborgenheit erfährt, macht es ich auf den Weg, die Welt zu erkunden. Dabei begleiten wir das Kind liebevoll doch abwartend und sorgen mit verschiedenen Aktionen dafür, dass das Kind individuell und entwicklungsgerechte Erfahrungen machen kann. So erleben schon die Kleinsten Bildungsangebote, die in der Gemeinschaft mit den anderen "Spatzen" einfach ganz viel Spaß machen.

Unser pädagogischer Schwerpunkt

In unserer Kita ist das entdeckende Beobachten der einzelnen Kinder zu einem festen Bestandteil geworden. Zeigen uns doch besonders viele "magische Momente", was das Kind fühlt, was ihm wichtig ist und womit es sich auseinandersetzt. Anhand dieser Beobachtungen können wir Entwicklungsschritte erkennen und halten diese in sogenannten Lerngeschichten fest. Das in unserer Kita angelegte Portfolio zeigt die enorme Entwicklung des Kindes und beinhaltet viele wertvolle und persönliche Informationen.

Die Beobachtungen zeigen uns auch die Themen, die besonders wichtig für die Kinder sind und fließen so in unsere tägliche Arbeit ein.

Aus einer dieser Beobachtungen heraus entwickelte sich auch das Unternehmen "Garten".
Beim täglichen Frühstück stellten wir immer öfter fest, dass Kinder Obst- und Gemüsesorten nicht mehr kennen. Dass Möhren und Radieschen in der Erde wachsen, war einfach unvorstellbar. Jetzt haben wir mit Hilfe einiger Eltern einen wunderschönen Nutzgarten angelegt und säen und pflanzen mit den Kindern. Wir beobachten das Wachsen, ernten und verwerten der Früchte und Gemüse auf unserem täglichen Frühstücksbüffet. Dazu gehört natürlich auch, das Marmelade kochen, das Zubereiten von Gemüsesuppe und vieles mehr. Wir sind mit den Kindern einer Meinung: "Der Garten ist spitze!".

Unser Hühnerhaus entstand aus ähnlichen Beweggründen. Vor Ostern stellten wir fest, dass unsere Kinder nicht mehr sicher waren, wer denn nun das Ei legt: das Huhn oder der (Oster-) Hase.

Diese Irritationen entstehen auch durch „kindgemäße“, nicht realistische Frühlingsdarstellungen in den verschiedensten Medien.

So machten wir uns mit den Kindern auf den Weg, ganz praktisch eine Antwort zu finden.

Inzwischen sind die Hühner nicht mehr aus unserem Kita-Alltag wegzudenken, die Kinder übernehmen ganz begeistert die anfallenden Arbeiten und freuen sich über das Bio Ei auf unserem Frühstückstisch.

Damit ist es uns gelungen, fast verloren gegangene Lebensräume wieder für Kinder erfahrbar zu machen. Ja mehr noch: wir geben ihnen die Möglichkeit praktische Erfahrungen im Kreislauf der Natur und im Zusammenleben mit Tieren zu machen.