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Bausteine unserer Prävention

Prävention durch Achtsamkeit

Verantwortlich für den Kinderschutz sind stets die Erwachsenen. Präventive pädagogische Arbeit ist durch eine achtsame Haltung geprägt. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass Erwachsene Kindern mit Respekt und Wertschätzung begegnen, die Rechte der Kinder achten, Grenzen spüren und respektieren, achtsam mit Nähe und Distanz umgehen, Gefühle erlauben, diese ernst nehmen und offen sind für Rückmeldungen und Kritik. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind achtsam für Grenzverletzungen und werden tätig, wenn sie übergriffiges Verhalten beobachten oder vermuten.

 

Prävention durch Personalauswahl und -begleitung

  • Einstellungsverfahren
    Im Bewerbungsverfahren, bei der Einstellung und im Rahmen der Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter thematisieren die Personalverantwortlichen, wie in unseren Kindertageseinrichtungen die Kinderrechte, die Partizipation der Kinder und der Kinderschutz gelebt und umgesetzt werden.

     
  • Erweitertes Führungszeugnis

Das Vorlegen eines aktuellen erweiterten Führungszeugnisses nach § 72a SGB VIII ist eine Voraussetzung bei Einstellung.
 

  • Schulung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Um ihr Fachwissen und ihre Handlungskompetenz in Fragen von (sexualisierter) Gewalt zu vertiefen und eine Kultur der Achtsamkeit zu stärken, werden alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Kindern/Jugendlichen arbeiten oder eine Leitungsfunktion innehaben, in Präventionsseminaren geschult. Die Seminare werden vom Caritasverband für die Diözese Trier organisiert.
 

Weitere Informationen zu den Präventionsschulungen finden Sie unter folgendem Link:
https://www.caritas-trier.de/aufgabenfelder/kinder-jugend-familie/katholische-kindertageseinrichtungen/schulungsprogramm-praevention-2019-20

 

Prävention durch Qualitätsmanagement

Die Umsetzung des institutionellen Schutzkonzeptes ist ein fester Bestandteil unseres Qualitätsmanagementsystems. Alle Maßnahmen und Prozesse zum Schutz der Kinder werden in unseren Qualitätshandbüchern dokumentiert, regelmäßig überprüft und kontinuierlich weiterentwickelt.

 

Prävention durch starke Kinder

  • Kinder können sich am besten gegen seelische, körperliche und sexuelle Gewalt schützen, wenn sie ein gutes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl besitzen und sich als selbstwirksam und kompetent erleben können. Wir unterstützen und stärken jedes Kind dabei, eine positive Lebensperspektive und ein positives Körpergefühl zu entwickeln.
     
  • In unseren Kindertageseinrichtungen finden Kinder eine Atmosphäre vor, in der sie sich wohl fühlen, einer Gemeinschaft angehören und sich gleichzeitig in ihrer Individualität wertgeschätzt fühlen. Wir fördern bei den Kindern Solidarität und gegenseitige Unterstützung.
     
  • In unseren Kindertageseinrichtungen werden die Kinder altersangemessen aufgeklärt, indem wir auf ihre Fragen und Interessen zum Thema Körper, Gefühle, Sexualität und Geschlechteridentität eingehen.
  • Es ist uns wichtig, dass die Kinder ihre Gefühle und ihre Körperteile benennen können und sich trauen, ohne Tabu über alles zu sprechen. Indem wir die Kinder sprachfähig machen, können sie „Nein!“ sagen, wenn ihre (Scham-)grenzen überschritten werden und im Falle von erlebten Grenzverletzungen angemessen reagieren und sich Hilfe und Unterstützung einfordern.
     
  • Wir achten und schützen die Rechte der Kinder. Die Meinungen, Wünsche und Beschwerden der Kinder werden gehört und ernst genommen. Die Kinder bestimmen und gestalten ihren Alltag aktiv mit. Vgl. hierzu das Schaubild rechts "Das Gebäude der Kinderrechte" (zum vergrößern bitte Bild anklicken).

Beteiligung der Eltern und Erziehungsberechtigten

In unseren Kindertageseinrichtungen arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter offen und vertrauensvoll mit den Erziehungsberechtigten zusammen. Die Erziehungsberechtigten werden regelmäßig über die pädagogische Arbeit und anstehende Termine informiert. Sie sind dazu eingeladen, in den Gremien der Einrichtungen mitzuarbeiten und so an der Gestaltung der pädagogischen Arbeit und der Planung und Organisation von Aktivitäten und Festen mitzuwirken. Wir leben ein konstruktives Fehlermanagement. Ein Beschwerdeverfahren für Eltern und Familien ist ein Qualitätsstandard in allen unseren Kindertageseinrichtungen.