Kath. Kindertageseinrichtung St. Andreas Reimsbach

  • Steckbrief
  • Leitsätze
  • Pädagogische Schwerpunkte

Katholische Kindertageseinrichtung St. Andreas

 

Anschrift:
Zur Plätsch 4
66701 Beckingen - Reimsbach
Tel.: 06832-80556
Fax: 06832-3588810
E-Mail: st.andreas-reimsbach(at)kita-saar.de
Leitung:
Gudrun Frischmuth
Abwesenheitsvertretung:
Melanie Haupenthal
Gesamteinrichtung / GesamtleitungGE Merzig / Helga Bourgeois
Anzahl Gruppen:
3
Öffnungszeiten: 07.00-17.00 Uhr
Krippe (0 - 3 Jahre): Ja
Regelbetreuung (3 - 6 Jahre): Ja
Hort (7 - 12 Jahre): Nein
Freiwillige Ganztagsschule: Nein
Elternausschuss:1. Vorsitzende: J. Lony
2. Vorsitzende: S. Janßen
Schriftführer: S. Sonnenberg-Metto
Förderverein:1. Vorsitzende: V. Steinmetz
2. Vorsitzende: N. Schwarz

Unsere Leitsätze

Grundlagen unserer Arbeit

Wir möchten die Kinder individuell und ganzheitlich fördern, d. h. in ihrem Wachsen an Seele, Leib und Geist. Die Selbstständigkeit des Kindes wird gefördert in dem wir die Kinder dort unterstützen wo noch Hilfe gebraucht wird und uns zurückziehen, wo sie es selbst schaffen. Dabei ist der Leitsatz von Maria Montessori „Hilf mir, es selbst zu tun“ zu einer wichtigen Grundlage unserer pädagogischen Arbeit geworden.

Diese Entfaltungsmöglichkeiten bedeuten Entwicklungsmöglichkeiten. Daher ist es für unser Team vordergründig Bedingungen zu schaffen in denen sich die Kinder und auch wir entfalten können.

In unserer Arbeit mit dem Kind gehen wir vom christlichen Menschenbild aus: Jeder Mensch ist einmalig, er ist von Gott gewollt und geliebt und hat daher seine Würde. Jedes Kind braucht deshalb die ihm gemäße Aufmerksamkeit und wird so in seiner Einmaligkeit und Würde ernst genommen.

Ziele der Mitarbeiterinnen in unserer Einrichtung

In unserer Arbeit mit dem Kind ist es uns besonders wichtig, ihm eine geborgene Umgebung zu schaffen. Eine für die Entwicklung von Kindern wichtige Erfahrung ist es, mit den Konsequenzen des eigenen Handelns konfrontiert zu werden, die Folgen ihres Tuns zu erleben und Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Dies versuchen wir durch freundliches, geduldiges und konsequentes Handeln umzusetzen.

 

Kinder

„Kindersind Personen von Anfang an und werden in ihrer Würde und ihren Rechten ernst genommen… Kinder brauchen Raum für eine kindgemäße Entwicklung. Sie sind neugierig auf das Leben und fordern Erwachsene heraus, sich selbst zu hinterfragen…“

Für Kinder ist das Erfahren von Vertrauen und Geborgenheit eine der wichtigsten Voraussetzungen für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Das Kind soll die Möglichkeit haben seinen Gedanken freien Lauf zu lassen, mit seinen Ideen zu experimentieren und zu lernen. Das ganze Umfeld der Kindertageseinrichtung soll sowohl den sozialen wie auch den emotionalen, motorischen, kreativen, kognitiven und spirituellen Bedürfnissen angepasst sein. Wir wollen ihm die Zugänge schaffen, die das Kind benötigt um Fragen zu stellen, um diese dann auch dem Kind kompetent und fachlich zu beantworten.

Uns ist daher besonders wichtig, das Kind in seiner individuellen Persönlichkeit anzunehmen und zu achten. Hierbei ist es uns ein Anliegen, die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, um sie langsam in ihr weiteres Leben zu begleiten und sie hineinwachsen zu lassen.

Um dies alles umsetzen zu können, sehen wir, die Erzieher, uns als Vorbild der Kinder. Wir wollen durch das genaue Hinhören auf das Kind, uns seiner Individualität bewusst sein, das Kind fachlich kompetent zu fördern und zu fordern. Wir begegnen dem Kind immer auf Augenhöhe.

 

Mitarbeiterinnen

Mitarbeiterinnensetzen die Aufgaben und Ziele der Einrichtung durch Engagement, Glaubenszeugnis, persönliche Kompetenz und Fachlichkeit um...

Die Arbeit in der kath. Kindertageseinrichtung soll geprägt sein durch das Vorbild der Erzieherinnen. Nur durch den Spaß an der Arbeit mit den Kindern können wir ihnen die wichtigen Dinge des Lebens näherbringen. Wir sehen uns als Vorbild in unseren Handlungen, Worten und Gedanken. Wir verstehen uns als Begleiter der Kinder, die sie führen und nicht verformen wollen.

Wir Mitarbeiter versuchen, den Kindern in unserem Kindergarten in der heutigen Zeit gerecht zu werden. Wir schaffen ihnen nicht nur eine kindgerechte Umgebung, sondern achten auch die Würde eines jeden Kindes. Uns liegt daran den Kindern einen großen Freiraum zu geben, um das selbstbestimmte Handeln zu fördern.

Ein besonderer Schwerpunkt im Jahreskreis ist die religionspädagogische Arbeit. Wir wollen Nächstenliebe vermitteln, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Ehrlichkeit aber auch Neugier und Verständnis wecken für den christlichen Glauben.

 

Eltern

„Die Einrichtungen streben eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern an und stellen sich die Aufgabe, Kooperationsformen zu entwickeln…“

Nur durch eine gute Kommunikation zwischen Eltern und Erziehern kann es zu einer guten Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtung und Elternhaus im Sinne des Kindes kommen. Wir Erzieher sehen uns in einer Erziehungspartnerschaft mit den Eltern. Wir stehen Ihnen durch fundierte und tatkräftige Unterstützung in allen Lebenssituationen zur Seite. In unserer Kindertageseinrichtung möchten wir den Eltern immer ein offenes Ohr für Gespräche bieten. Wir wollen  Ansprechpartner bei Sorgen und Problemen sein.

 

Pfarreien

Die kath. Kindertageseinrichtungen sind ein lebendiger Teil der Pfarreien und Pfarrgemeinschaften. Kath. Kindertageseinrichtungen stehen grundsätzlich allen Familien offen. Sie sind Kommunikationszentren innerhalb des örtlichen Sozialraums…

Wir sehen uns als einen lebendigen Teil der Pfarrgemeinde. Durch die Mitgestaltung von Gottesdiensten und Vermittlung der christlichen Werte im Kindergarten, ist die Kindertageseinrichtung ein Lebensort des Glaubens für und mit den Kindern. Wir orientieren uns hier in unserer Arbeit im Wesentlichen am Jahreskreis der katholischen Kirche. Wir verstehen uns als Vermittler des Glaubens und gehen mit den Kindern den Weg des Glaubens durch Gebet, Lieder und Bildern.

Unser pädagogischer Schwerpunkt

Kiga plus -  Ein Programm zur emotionalen Stärkung 4-5jähriger Kinder

Ziel von Kindergarten plus ist die Stärkung der Persönlichkeit vier- bis fünfjähriger Kinder in Kindertageseinrichtungen. Dieses Ziel wird erreicht durch eine gezielte

Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen der an dem Programm teilnehmenden Kinder. Unter Berücksichtigung ihrer individuellen Fähigkeiten werden die für den Lernerfolg im Kindergarten und im späteren Leben unverzichtbaren Basisfähigkeiten gefördert: Selbst- und Fremdwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit und Eigenkompetenz, Motivations- und Leistungsfähigkeit, Beziehungsfähigkeit.

In Zusammenhang mit der Stärkung der kindlichen Persönlichkeit ist es das Ziel von Kindergarten plus, Kinder vor Gefährdungen zu schützen. Seelisch starke, selbstbewusste Kinder sind besser geschützt vor Gewalt und Suchtabhängigkeit.

Kindergarten plus ist daher sowohl ein Bildungsprogramm als auch ein primärpräventives Programm.

Das Programm Kindergarten plus wird durch zwei ausgebildete päd. Fachkräfte in unserer Kindertageseinrichtung durchgeführt.

 

Haus der kleinen Forscher

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Mit dem bundesweiten Fortbildungsprogramm unterstützet das „Haus der kleinen Forscher“ pädagogische Fachkräfte dabei den Entdeckergeist von Kindern zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten. Unsere pädagogischen Fachkräfte besuchen regelmäßig Fortbildungen zu diesem Schwerpunkt. Erstmals hat sich unsere Kindertageseinrichtung 2016 zum Haus der kleinen Forscher zertifiziert. 

 

„Früh übt sich“ – in Kooperation mit der Musikschule Merzig-Wadern

„Früh übt sich“  ist ein Projekt der Musikschule Merzig-Wadern in Kooperation mit dem Jugendamt des Landkreises Merzig-Wadern und unserer Kindertageseinrichtung. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Projekt ist zeitlich begrenzt und wird von einer Gesangslehrerin für musikalische Früherziehung der Musikschule Merzig-Wadern geleitet. Das Projekt hat zum Ziel Kindern die Freude am gemeinsamen Musikerleben zu vermitteln. Durch die Umsetzung der Musik in Körpererfahrungen lernen die Kinder das differenzierte Erfassen von Lautstärken, Tonhöhen und Tempi. Durch das Projekt wird ein  Grundstein für ein späteres Erlenen eines Instrumentes gelegt.

 

Übergänge gestalten

Gemeinsam mit den Familien gestalten wir die Übergänge des Kindes in die Kita (Krippe/Kindergarten). Jedes Kind wird individuell und unter Einbezug der Eltern eingewöhnt. Vor der Aufnahme werden die Eltern über die Notwendigkeit der Eingewöhnung, den genauen Ablauf und über ihre aktive Mitwirkung informiert. Unsere Kindertageseinrichtung hat ein Eingewöhnungskonzept für Kindergarten und Krippe entwickelt. Dieses Eingewöhnungskonzept wird mit den Eltern im Aufnahmegespräch vorgestellt und ausgehändigt.

Kooperationsjahr Kindergarten – Grundschule

Übergänge gehören zum Lebenslauf eines Menschen. Sie bieten neue Chancen, beinhalten aber auch Risiken. Übergänge können gestaltet werden, daher arbeiten Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte im letzten Kitajahr als Tandem eng zusammen. So ermöglichen sie den Kindern einen individuellen und sicheren Übergang in die Grundschule und beeinflussen ihren Bildungsverlauf positiv.
Die Tandems kooperieren in folgenden Bereichen:

·         Altersgerechte und spielerische Vorbereitung auf die neue Lebenssituation

·         Individuelle Lern- und Bildungsangebote

·         Erweiterung der sprachlichen Kommunikationsfähigkeit

·         Stärkung von Ich-Kompetenz, Sozial-Kompetenz, Sach- und Lern-Kompetenz

·         Austausch über die Entwicklung des Kindes

·         Begleitung bis ins erste Schuljahr

Zu Beginn des Koopjahres erstellen die zuständige Lehrkraft und Erzieherin einen Kooperationsplan. Darin sind Schwerpunkthemen terminiert, so wird der Ablauf des Jahres gewährleistet. Der Kooperationsplan lässt Raum für spontane Aktivitäten und Themen.

 

Die Kinder im letzten Kitajahr heißen bei uns in der Kita Elefantenkinder
und treffen sich im Jahrgangstreff zum Elefantenkinder-Treff.

 

Kinder freuen sich im Allgemeinen auf die Schule. Sie sind voller Erwartungen und verbinden den Schuleintritt mit dem Eintritt in die Welt der Erwachsenen. Sie freuen sich darauf und sind motiviert, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen.

Ein Kind, das seiner selbst bewusst ist, dass es schon vieles gelernt und in seinem Leben bereits vielfältige Fähigkeiten und umfangreiches Wissen erworben hat, wird die neuen Herausforderungen mit Selbstvertrauen annehmen  und seine Motivation erhalten.

Gleichzeitig kann die neue Situation auch von Gefühlen der Unsicherheit und Angst begleitet sein. Ein Kind, das im Kindergarten gelernt hat, was ihm hilft, Unsicherheit und Angst zu überwinden, wird in dieser neuen Situation auf wichtige Erfahrungen und Kenntnisse zurückgreifen können.

Es ist Aufgabe der Erzieherin solche Erfahrungsmöglichkeiten zu gestalten. Dieser Aufgabe werden wir gerecht, indem wir die Kinder verstärkt an Angebote und Aktivitäten heranführen, sie fördern und fordern Verantwortung für sich selbst, für andere und für das Zusammenleben in der Kita zu übernehmen.

 

Zu den Angeboten in der Kita gehören unter anderem:

  • Alltagsgestaltung, Mitplanen und -gestalten des Lebens in der Kita
  • Jahrgangstreff (wöchentlich)
  • Kooptreffen: Kita und Grundschule (wöchentlich)
  • Verkehrserziehung  mit einer ausgebildeten Verkehrserzieherin (5 Termine + Elternabend)
  • Ausflüge in die Umgebung (Sparkasse, Polizei, Feuerwehr…) flexibel
  • Teilnahme an den Hl.-Rock-Tagen in Trier