Kath. Kindertageseinrichtung St. Hubertus Niederlosheim

  • Steckbrief
  • Leitsätze
  • Wie wir arbeiten
  • Pädagogische Schwerpunkte

Katholische Kindertageseinrichtung St. Hubertus

Anschrift:

Im Schneppenbruch 14
66679 Losheim-Niederlosheim
Tel.: 06872-2845
Fax: 06872-887499
E-Mail: st.hubertus-losheim(at)kita-saar.de

Leitung:
Carmen Orth-Jonas
Abwesenheitsvertretung:
Gesamteinrichtung / GesamtleitungGE Hochwald / Birgit Ludwig
Anzahl Gruppen:
4
Öffnungszeiten
Auf Anfrage
Krippe (0 - 3 Jahre): Ja
Regelbetreuung (3 - 6 Jahre):
Ja
Hort (7 - 12 Jahre):
Nein
Freiwillige Ganztagsschule:
Nein

Unsere Leitsätze

Wir als katholische Kindertagesstätte St. Hubertus Niederlosheim erfüllen unseren von Staat und Öffentlichkeit anerkannten Erziehungs- und Bildungsauftrag in Unterstützung und Ergänzung zur Familie.
Unsere Arbeit gründet auf dem christlichen Glauben und dem christlichen Menschenbild. Wir stellen ein spezifisches Angebot innerhalb der Gesellschaft dar.

Die christliche Erziehung der Kinder berücksichtigt ihre jeweilige Lebenssituation und ist integrierter Bestandteil der ganzheitlichen Erziehung des Kindes in einer Atmosphäre von Vertrauen und Geborgenheit, in der sich die Kinder ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechend entwickeln können und zum gemeinsamen Handeln befähigt werden.
Sie will hinführen zur Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit, Lernfreude und freien Entfaltung, in der das Kleinkind sich selbst, seine Umwelt und Gott erfahren kann.

„Jedes Kind hat das Recht zu lernen, zu spielen, zu lachen, zu träumen, anderer Ansicht zu sein, vorwärts zu kommen und sich zu verwirklichen.“ (Hall-Denis-Report)

Das Kind steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Die Grundlage unseres Handelns ist der kirchliche Auftrag „Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt auch mich auf.“ (Mk 9,36 f.)

Die Leitsätze der kath. Kindertagesstätte St. Hubertus Niederlosheim sind in einem gemeinsamen Prozess mit allen Mitarbeiterinnen erarbeitet worden und sind die Basis unserer pädagogischen und religionspädagogischen Arbeit. Sie orientieren sich am „Rahmenleitbild für kath. Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier“ und dem „Leitbild der Katholischen Kita gGmbH Saarland“.
Unser Auftrag ist es, die Inhalte unserer Leitsätze in der täglichen Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern, deren Eltern und der kath. Kirchengemeinde St.Hubertus Niederlosheim sichtbar zuleben.

Wie wir arbeiten

Religionspädagogische Grundsätze auf der Basis von christlichen Menschenbild

Die religiöse Erziehung in unsere Einrichtung begründet sich aus dem Rahmenleitbild des Bistums Trier, dem Leitbild der KiTa gGmbH Saarland und dem christlichen Menschenbild vom Kind. Das christliche Verständnis vom Menschen geht von der Einmaligkeit und dem unersetzlichen Wert eines jeden aus. Wenn ein Kind geboren wird, ist es ganz auf die Fürsorge und Hilfe anderer angewiesen. Es ist völlig offen, wohin es sich entwickeln wird. Und dieser Anfang ist charakteristisch: Menschen sind weltoffene Wesen. Der Prozess, in dem Menschen ihre Identität erwerben ist unabschließbar.Gott hat uns Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen und hat jeden Menschen von Beginn seines Lebens durch seine Liebe als Person angenommen. Diese Liebe gilt jedem Kind in seiner Individualität und begründet sein Recht auf Entfaltung seiner einzigartigen Persönlichkeit. Unsere Aufgabe ist es, in Solidarität mit den uns anvertrauten Kindern mit dazu beizutragen, das sich die Individualität eines jeden Kindes mit Respekt vor seiner Würde und Einzigartigkeit entfalten kann. In einer Atmosphäre des Wohlwollens und der Freiheit kann sich das Kind angenommen fühlen. Es erfährt so den Weg und das Ziel der christlichen Erziehung.

Pädagogische Grundsätze

Wir orientieren uns in unserer pädagogischen Arbeit an den Grundsätzen und den Zielen des Situationsansatzes und setzen somit das saarländische Bildungsprogramm in unserer täglichen Arbeit gemeinsam mit den Kindern um.
Ausgangspunkt und Inhalt unserer pädagogischen Arbeit sind die Lebenssituationen der Kinder und ihrer Familien, unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft.Kinder unterschiedlicher Altersstruktur werden gemeinsam in altersgemischten und offnen Gruppen betreut, gefördert und gefordert. Krippenkinder  und Kindergartenkinder haben die Möglichkeit im gemeinsamen Tun vielseitige Lernerfahrungen zu machen. Die alltägliche Arbeit mit den Kindern haben wir in die verschiedenen Funktionsbereiche, Bildungs-, und Lernwerkstädten gegliedert. Jeder dieser Bereiche hat einen Schwerpunkt, jedoch bleibt es nicht bei diesem Schwerpunkt, alle Bereiche sind nicht isoliert zu betrachten, greifen ineinander über. Somit sind auch alle Ziele miteinander verbunden und man kann sie in den unterschiedlichsten Bereichen wieder finden. In dem Prozess in dem Kinder wachsen und reifen ist religiöse Entwicklung eng mit Erziehung überhaupt verbunden und unterstützt die gesamte Entwicklung des einzelnen Kindes.

Situationsansatz

Der Situationsansatz ist ein pädagogisches Konzept, das von den Lebenssituationen der Kinder und ihren Familien ausgeht. Er eröffnet Erfahrungs- und Bildungsprozesse, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihren verschiedenen Lebensphasen darin unterstützen, ihre Lebenswelt zu gestalten und auf gesellschaftliche Prozesse Einfluss zu nehmen. Ziel ist die Entwicklung von Fähigkeiten, Strategien und Ressourcen. Die Bildungsprozesse vollziehen sich den Entwicklungsstufen gemäß im gemeinsamen Handeln von den Kindern und Erwachsenen in realen Situationen. Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden so in ihren Norm- und Sinnzusammenhängen erworben. Sachbezogenes und soziales Lernen bildet eine Einheit und verankert sich in personaler Kompetenz.
Es ist mit theologischen Grundlagen und relegionspädagogischen Zielen kirchlicher Kindergartenarbeit sehr gut vereinbar. Seine Erfolge sind wissenschaftlich nachgewiesen: Arbeiten Teams in Kindertageseinrichtungen nach dem Situationsansatz, erleben die Kinder mitlernende Erzieherinnen, die mit Impulsen unterstützend, die Eigenaktivität der Kinder fördern. Erzieherinnen sind Lehrende und Lernende zugleich, dies ist eine Devise des Situationsansatzes.

Unser pädagogischer Schwerpunkt


Autonomie – Solidarität – Kompetenz –Sinnorientierung

Die pädagogische Arbeit innerhalb unserer KiTa wird unter das Ziel gestellt, Kinder verschiedener Herkunft und mit unterschiedlicher Lerngeschichte zu befähigen, in Situationen ihres gegenwärtigen, alltäglichen und künftigen Lebens möglichst autonom, kompetent, solidarisch und sinnorientiert zu handeln. Keines dieser Ziele ist für sich allein erstrebenswert. Es kommt vielmehr in jeder einzelnen Situation darauf an, alle Aspekte gleichermaßen zu sehen.

Autonomie bedeutet Selbstbestimmung, Selbstentscheidung, Unabhängigkeit, Eigeninitiative, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit.

Solidarität beinhaltet Zusammengehörigkeit, Gemeinschaftlichkeit und Soziale Verantwortung.

Kompetenzen bedeutet Bildung, Wissen, Stach – und Weltwissen, Befähigung, Beherrschung von z.B. grob-, feinmotorischen u. sprachlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Techniken im Umgang mit Materialien und Geräten, Leistungsbereitschaft – Eigenmotivation, Kooperation, Spiritualität.

Sinnorientierung aus christlicher Sicht bedeutet Sinnzusammenhänge zu verstehen, religiöse, spirituelle und soziale Dimension miteinander zu verbinden. Religion soll in alltäglichen und realen Lebenssituationen innerhalb unserer pädagogischen Arbeit gelebt und gefördert werden.