Kath. Kinderhaus St. Jakobus Weiskirchen

  • Steckbrief
  • Leitsätze
  • Wie wir arbeiten
  • Pädagogische Schwerpunkte

Katholisches Kinderhaus St. Jakobus

  

Anschrift:
Trierer Straße 17a
66709 Weiskirchen
Tel.: 06876-572
Fax: 06876-791019
E-Mail: st.jakobus-weiskirchen(at)kita-saar.de
Leitung:
Claudia Bierbrauer
Abwesenheitsvertretung:
Nicole Scherer
Gesamteinrichtung / GesamtleitungGE Hochwald / Birgit Ludwig
Anzahl Gruppen:
3
Öffnungszeiten:
Auf Anfrage
Krippe (0 - 3 Jahre):
Ja
Regelbetreuung (3 - 6 Jahre):
Ja
Hort (7 - 12 Jahre):
Nein
Freiwillige Ganztagsschule:Nein

Unsere Leitsätze

Kinder müssen eingebettet sein in ein Netz von tragfähigen personalen Beziehungen um ihren Platz zum Leben und Lernen zu finden. Soziale Netzwerke basieren auf Interaktionen, die emotionale- und kognitive Begleitprozesse ermöglichen. Sie schaffen Kompetenzen durch gemeinsame Erfahrungen und sie sorgen für Lebendigkeit und Dynamik.
Wir sind ein katholisches Kinderhaus. Unser Netzwerk erhält durch unsere christliche Grundhaltung eine besondere Stabilität und Stärke. Es bietet allen “Bewohnern“ unseres Kinderhauses einen Halt bringenden und Orientierung gebenden Rahmen. Grundlage für die Entwicklung unserer Leitsätze war das „Rahmenleitbild für katholische Kitas im Bistum Trier“ u. das Leitbild unseres Trägers der Katholischen KiTa gGmbH Saarland.

Wie wir arbeiten

„Gemeinsam auf neuen Wegen Spuren hinterlassen“ ist der kennzeichnende Leitspruch unseres Kinderhauses :
Er kennzeichnet, die schon zurückgelegte Wegstrecke mit baulichen Erweiterungen und Angebotserweiterungen (siehe auch „Chronik u. Entwicklung“ S.7 Konzept) und zukünftige Wege die Offenheit Akzeptanz und Flexibilität gegenüber sich verändernden gesellschaftliche Bedingungen und Familienstrukturen zulassen sind angesprochen bzw. werden berücksichtigt. Gleichzeitig muss aber auch etwas Tragendes und Verbindliches da sein, das den Weg sicher macht. Die Arbeitsweise in unserem Kinderhaus kann als offen bezeichnet werden. Auf Stammgruppenräume wurden allerdings nicht verzichtet um Kindern, die die Zugehörigkeit zu einer Gruppe brauchen(z.B. jüngere Kinder) dies auch zu ermöglichen.

Das Kinderhaus verfügt über drei Stammgruppenräume, die gleichzeitig als Funktionsräume genutzt werden.
In der Nutzung und Ausstattung dieser und der weiteren Räume haben wir uns am saarländischen Bildungsprogramm orientiert d.h. die Räume sind so angelegt, dass sich die Kinder hier Materialien und Angebote vorfinden um sich Wissen und Können möglichst eigenständig anzueignen. Ein tägliches Treffen am Morgen in der jeweiligen Stammgruppe ist für alle Kinder verbindlich. Im Laufe des Morgens und des Nachmittags können die Kinder Angebote in allen Funktionsräumen nutzen.

Themen und Schwerpunkte für Angebote und Projekte werden in den meisten Fällen durch die Beobachtung von kindlichen Interessen und Bedarfslagen gefunden (siehe auch Tagestruktur S. 18 im Konzept).

Das Kinderhaus hat ein Beobachtungs- und Dokumentationskonzept entwickelt, das die Entwicklung aller Kinder erfasst und aufzeigt. So ist gewährleistet, dass bei aller Offenheit und Freiheit die, die Kinder in ihrem Haus haben und genießen der verantwortliche Blick aufs Kind erhalten bleibt. Dabei ist unser Blick aufs Kind „Schatzsuche nicht Fehlerfahndung“.

Die Bereitschaft „Arbeitsbündnisse“ auch mit Personen von Außen einzugehen bereichert, stärkt und entlastet das Leben in unserem Kinderhaus. Und der „Blick von Außen“ kann Dinge anstoßen, Einstellungen verändern und neue Wege eröffnen. Die „Begutachtungen“ von Außen und Innen sind Prüfsteine, die die Tauglichkeit des eingeschlagenen Weges deutlich werden lassen. Wegweisend für die bestehende Konzeption und deren Fortschreibung wird allerdings die Entwicklung unserer Kinder sein.

Unser pädagogischer Schwerpunkt

    • Entdecken: Entdeckungsräume sollen neu erschlossen werden um vielfältige und spannende Umwelterfahrungen erleben zu können z B., durch Exkursionen innerhalb und außerhalb des Kinderhauses /Waldtage mit allen Kindern u.s.w.
    • Für uns gehört zu diesem Entdecken auch das „Sich –Selbst -Erfahren, zu erleben welche Kompetenzen und Ressourcen man selber hat. Auch die Entdeckung der Vielfalt in der Natur, im Menschsein und das Akzeptieren des Andersseins sind hier erfahrbar. Die Freude an der Schöpfung und der Respekt vor ihr sind hier tragende Elemente.
    • Begreifen: Das Lernen in authentischen Lebenssituationen wird von uns am sinnvollsten erachtet, da hierbei das Interesse der Kinder am größten ist und die Lebenswirklichkeit der Kinder am besten berücksichtigt wird. Sich in authentischen Lebenssituationen zu erproben bietet außerdem gute Möglichkeiten um Informationen und Problemlösestrategien zu entwickeln. Eine geeignete Arbeitsform zum Begreifen mit allen Sinnen ist die Projektarbeit. Sie ist in unserem Kinderhaus eine lang bewährte und bevorzugte Arbeitsform. Während der gruppenübergreifenden Projekte haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit sich über einen längeren Zeitraum ganz intensiv und praktisch mit einem Themenkomplex zu beschäftigen. Erfahrungen, die mit allen Sinnen erlebt werden können, werden verinnerlicht.
    • Orientieren: Durch die Vermittlung von christlichen Werten im täglichen zusammenleben sollen die Kinder Orientierung finden. Mit Angeboten, die religiöse und sozialemotionale Bereiche ansprechen und im gemeinschaftlichen generationsübergreifende Erleben stattfinden, versuchen wir für jedes Kind einen Halt bringenden Rahmen zu schaffen