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Katholische Kindertageseinrichtung St. Remigius Bliesen

  • Katholische Kindertagesstätte St. Remigius Bliesen

       

    Anschrift:Burgstraße 2
    66606 St. Wendel-Bliesen
    Tel.: 06854-1779
    Fax: 06854-802299
    E-Mail: st.remigius-bliesen(at)kita-saar.de
    Leitung:Susanne Glasen
    Abwesenheitsvertretung:Yvonne Nagel
    Gesamteinrichtung / Gesamtleitung:GE St. Wendel / Ruth Marmitt
    Anzahl Gruppen:4
    Öffnungszeiten:07.00 Uhr - 17.00 Uhr
     Die Einrichtung bietet ausschließlich Ganztagesplätze an.
    Krippe (0 - 3 Jahre):Ja
    Regelbetreuung (3 - 6 Jahre):Ja
    Hort (7 - 12 Jahre):Nein
    Freiwillige Ganztagsschule:Nein

    Elternausschuss

    1.       Vorsitzende: Fr. Schuh
    2.       Vorsitzende: Fr. Theobald
              Schriftführerin: Fr. Breisch
              Beisitzerin: Fr. Müller

  • Wie wir arbeiten

    Wir sind:

    • Anerkannte Sprach-Kita - Auf dem Weg zur inklusiven Kita
    • Gesunde Kita - Qualifiziertes Gesundheitsmanagement
    • Haus der kleinen Forscher

    Das saarländische Bildungsprogramm greift die neuesten Erkenntnisse aus der Bildungsforschung und der Neurobiologie auf und gibt uns für die pädagogische Arbeit eine Orientierung.

    Das Bildungsprogramm des Saarlandes ist in sieben klar strukturierte Bildungsbereiche mit Zielen aufgebaut. Sie sind der Rahmen und das Maß für unsere pädagogische Konzeption im Standort Bliesen.Als eigenständige Einrichtung unter der Betriebsträgerschaft der Kita gGmbH Saarland beziehen wir die weltanschaulichen, religiösen und die Gegebenheiten im Standort mit ein und entwickelten so unser eigenes Profil. Räume sind Erzieher und Bildner, daher haben wir ein klar strukturiertes Raumkonzept entwickelt, das den Kindern vielseitige Möglichkeiten zur Aktivität und somit zum Lernen bietet. Man spricht auch von Lernwerkstätten- oder orte- oder Funktionsräume. Jeder Funktionsraum wurde gezielt in verschiedene Themenbereiche unterteilt und die drei Haupträume sind einer festen Stammgruppe zugeordnet.

    Alle Bildungsbereiche vom Saarländischen Bildungsprogramm werden somit in unserem Konzept angesprochen und umgesetzt. Aus diesem Grund zeichnet sich unsere Arbeitsweise durch offenes Arbeiten in Stammgruppen aus. Jeder Funktionsraum hat einen Schwerpunkt, dem Bildungsbereiche vorrangig zugeordnet wurden. Die Kinder finden Orientierung durch gewisse Ordnungsstrukturen. Die Funktionsbereiche sind nicht isoliert zu betrachten, sondern nebeneinander, miteinander verbunden.

     

    Konzept
     

    In unserer Kindertagesstätte finden die Kinder die erforderlichen Rahmenbedingungen, um sich optimal entwickeln zu können. Alle Kinder, gleich welcher Herkunft, sollen gleiche Bildungschancen für ihre Zukunft erhalten.

    Wir beziehen die weltanschaulichen und religiösen, aber auch die Gegebenheiten im Standort mit ein und entwickelten so unser eigenes Profil.

    Räume sind Erzieher und Bildner, daher haben wir ein klar strukturiertes Raumkonzept entwickelt, das für jede Entwicklungsstufe und für die Interessen der Kinder vielseitige Möglichkeiten zur Aktivität und somit zum Lernen bietet. Man spricht auch von Lernwerkstätten / Lernorten oder Funktionsräumen. Jeder Funktionsraum wurde gezielt in verschiedene Themenbereiche unterteilt, wodurch alle Bildungsbereiche des Saarländischen Bildungsprogramms in unserem Konzept angesprochen und umgesetzt werden können. Dabei sind die Funktionsbereiche nicht isoliert zu betrachten, sondern stehen miteinander in Verbindung und ergänzen sich gegenseitig. Die offene Arbeitsweise in Stammgruppen unterstützt dieses Konzept, innerhalb dessen die Kinder durch klare Ordnungsstrukturen Orientierung im Alltag erhalten.

    Das Konzept der offenen Arbeit (Raumkonzept) gibt den Kindern zudem die größtmögliche Selbstbestimmung ihres Kindergartenalltages. Der tägliche Morgenkreis, die wöchentlichen Kinderkonferenzen in den Stammgruppen als auch die themenbezogenen Kinderkonferenzen, unser Beschwerdemanagement und die Projektarbeit sowie die jährliche Durchführung des Themas „Kinderrechte“ mit den angehenden Schulkindern verdeutlichen die Umsetzung von Partizipation und Kinderrechten in unserer Einrichtung.

    Die Kinder werden nicht nur in der Planung und Gestaltung der pädagogischen Angebote, sondern generell bei den für sie relevanten Entscheidungen informiert und beteiligt. Die Meinung der Kinder ist uns sehr wichtig, denn alle Kinder haben ein Recht darauf, ihreMeinung zu äußern und sich an Entscheidungsprozessen zu beteilige.

    Wir bieten zudem ausreichend Zeit für das Freispiel und selbstinitiierte Lernprozesse durch die geschaffenen Bildungsräume. Sie werden von uns bestärkt zu forschen und zu experimentieren in allen Bildungsbereichen des Saarländischen Bildungsprogramms.

    Unsere inklusive Pädagogik zielt dabei auf die Sicherung von Chancengleichheit, Selbstbestimmung und Teilhabe aller Kinder ab.

    Vielfalt und Verschiedenheit sind eine Bereicherung im Kita-Alltag. Diesen Wert erkennen wir als pädagogische Fachkräfte in unsere Sprach-Kita und nutzen ihn. DieVielfalt der Kinder eröffnet zahlreiche Sprachanlässe und trägt so zu einer vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung bei.

    Die Struktur unserer Einrichtung muss sich im Sinne der Inklusion fortlaufend an die Bedürfnisse der Kinder anpassen, daher haben wir die Räume und Spielmaterialien, die Mahlzeiten und die Ruhephasen entsprechend gestaltet. Wir möchten allen Kindern die bestmögliche Förderung ihrer Individualität bieten. Vielfalt betrachten wir als Ressource für die Anregung von Bildungsprozessen (Differenzsensibilität). Dabei steht die Frage der Unterschiedlichkeit von Menschen und ein wertschätzendes Miteinander im Mittelpunkt.

     

  • Unser pädagogischer Schwerpunkt

    Wir haben uns aus den sieben Bildungsbereichen des Saarlandes bewusst zwei Schwerpunkte gesetzt:

    • Bildungsbereich „Körper, Gesundheit undBewegung“
    • BildungsbereichSprache und Schrift“

    In unserer Einrichtung haben die Kinder täglich die Chance, vielfältige Bewegungsmöglichkeiten in unserer Bewegungsbaustelle zu nutzen. Montags findet in altershomogen Gruppen angeleitete Turnstunden statt. Donnerstags wird morgens und nachmittags für die Kinder ein „Zumba-Kurs“ angeboten. Wir leben auf zwei Etagen, daher ist der Besuch der unterschiedlichen Räume immer mit Bewegung verbunden. Weiterhin nutzen wir regelmäßig unser großes und sehr gut ausgestattetes Außengelände.

    Der Zweite Schwerpunkt ist die Sprachförderung und die Schrift. Wir praktizieren keine isolierte Bildung durch spezielle Sprachförderprogramme, sondern verfolgen einen ganzheitlichen, alltagsintegrierten Ansatz. Sprachbildung ist in unserer Einrichtung im alltäglichen Tun und Miteinander während der Spielsituationen integriert. Dieser Ansatz beschäftigt sich so nicht nur mit einzelnen isolierten Teilen der Sprachentwicklung, sondern übergreifend werden Handlung, Spiel, Bewegung und Wahrnehmung über die Sprache miteinander verbunden.

    Bildung verstehen wir als einen ko-konstruktiven Prozess. Die pädagogischen Fachkräfte gestalten die Lernprozesse mit den Kindern gemeinsam. Die Lern- und Bildungsprozesse der Kinder stehen so im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit gestellt. Pädagogische Fachkräfte übernehmen die Rolle der Begleiterin kindlicher Selbstbildungsprozesse. Die Erzieher*Innen beschäftigen sich einerseits selbst aktiv und regen dadurch die Kinder zu Aktivität an. Sie stehen andererseits als “sichere Basis“ zur Verfügung und unterbrechen jederzeit ihre Tätigkeit um sich den Kindern in einer liebevollen, emotional warmen Kommunikation zuzuwenden.

     

    Uns ist wichtig, dass sich die Kinder bei uns wohl und angenommen fühlen. Sie sollen gerne zu uns kommen und eine Lernumgebung vorfinden, in der sich ihre Persönlichkeit weiterentwickeln und entfalten kann. Wir nehmen die Impulse der Kinder auf, ermöglichen die Mitbestimmung in allen Bereichen ihres Alltages und gestalten ganzheitliche am Kind orientierte Bildungsangebote und Projekte. Das Kind bestimmt sein Lerntempo, fördert seine Kompetenzen und Fähigkeiten und entwickelt seinen eigenen Lernzugang. Die Kinder brauchen hierfür gute Beziehungen auch zu Gleichaltrigen und eine gute Lernatmosphäre.

    Jedes Kind ist uns wichtig und wertvoll! Wir nehmen es so an wie es ist. Im Fokus stehen seine Stärken, Begabungen und Interessen. Schwächen werden akzeptiert und aufgefangen. Partnerschaftliche Zusammenarbeit, Gleichbehandlung und ein freundlicher Umgang miteinander stärken das Gemeinschaftsgefühl, bieten Sicherheit und geben Anerkennung.

    Wir schaffen ausreichend Raum für das Erzählen und Zuhören. Ob in der Ankommens-Phase, im Morgenkreis, bei den Mahlzeiten, beim Vorlesen oder im Spiel. Zu jeder Zeit sind wir für die Kinder da. Konfliktsituationen begegnen wir einfühlsam und versuchen mit den Kindern Wege zu finden, wie sie diese selbständig lösen können. Wir hören ihre Sorgen und Ängste, wenn nötig geben wir Anregung zur Entwicklung von Lösungsstrategien und stehen als Vermittler zur Seite. Wir begegnen jedem Kind, egal welcher Nationalität, Religion oder welchen Entwicklungsstandes mit Achtung und Wertschätzung.

    In Bildungsprozessen haben Gefühle einen hohen Stellenwert. Gespräche über die eigenen Gefühle sind entscheidend dafür, was sie über Gefühle lernen, wie sie darüber sprechen und auch mit belastenden Situationen umgehen. Über seine Gefühle nachzudenken und diese auszusprechen, hilft den Kindern, sie zu verstehen und zu regulieren.

     

    Partnerschaftliche Zusammenarbeit

    Die Situationen und Bedürfnisse der Familien und Kinder liegen uns am Herzen. Gemeinsam mit Ihnen als Eltern sorgen wir uns für das Wohl Ihres Kindes. Um uns daran orientieren zu können, sind wir auf eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ihnen angewiesen.

    Wichtige Werte sind uns die Selbst- und Mitbestimmung, Eigenverantwortlichkeit, Eigeninitiative, die Kommunikation untereinander und miteinander.

    Wir freuen uns auf eine gute, partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Kindern.