Kath. Kita St. Andreas Reimsbach
Öffnungszeiten
Leitung: Gudrun Frischmuth
Abwesenheitsvertretung: Lisa Köhler
Tel.: 06832-80556
E-Mail: st.andreas-reimsbach@kita-saar.de
Betreuungsangebot
In unserer Kita betreuen wir insgesamt 72 Kinder.
Krippe (0-3 Jahre)
2 Gruppen mit jeweils 11 Kindern
Kita (3-6 Jahre)
2 Gruppen mit jeweils 25 Kindern


Unsere katholische Kita St. Andreas in Beckingen-Reimsbach besteht aus zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen. Naturnah gelegen und gut angebunden liegt die Kindertageseinrichtung St. Andreas im Herzen von Reimsbach. Die Nähe zur Grundschule, sowie Pfarrkirche und Dorfplatz bietet vielfältige Möglichkeiten der Kooperation und Interaktion. Für regelmäßige Bewegungsangebote nutzen wir die Mehrzweckhalle/Schulturnhalle neben unserer Kindertageseinrichtung.
Unser Außengelände verspricht viel Bewegung an der frischen Luft und gemeinsames Ausprobieren von attraktiven Spiel- und Klettermöglichkeiten.
Wir schaffen den Kindern einen Raum für soziale Interaktion, gemeinsames Spielen und das Lernen von- und miteinander. Dabei fördern wir soziale Kompetenzen und legen Wert auf eine Atmosphäre, die von Wertschätzung, Sicherheit und Lebensfreude geprägt ist.

Unsere pädagogische Grundhaltung
Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit individuellen Bedürfnissen, es ist wertvoll und einzigartig. Es wird von uns als Person von Anfang an betrachtet. Mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen steht es im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Dieser Gedanke steht in engem Zusammenhang mit unserem christlichen Menschenbild. Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes und hat daher seine Würde. Jedes Kind ist einzigartig und hat ein Recht auf die Entfaltung seiner Persönlichkeit.
Die Individualität des Kindes mit all seinen Möglichkeiten zu erkennen und zielgerichtet zu fördern und zu unterstützen, sehen wir als Basis unserer pädagogischen Arbeit an.
Kinder sind von Natur aus neugierig, wissbegierig und bereit zu lernen. Sie sind spontan, aktiv und interessieren sich für ihre Umwelt. Das Kind befindet sich von Geburt an im kontinuierlichen Lernprozess.
Unsere Kindertageseinrichtung als Bildungseinrichtung hat die Aufgabe, die Umgebung und die Situation, in der das Kind sich befindet, so zu gestalten, dass das Kind auf optimale
Voraussetzungen trifft, um seinen Forscherdrang zu befriedigen und weiterentwickeln zu können.
Kinder sind aufgeschlossene Wesen, die auf unsere liebevolle Betreuung angewiesen sind.
Wir möchten durch Vertrauen und Wertschätzung dem Kind Sicherheit und Geborgenheit vermitteln und es für andere Menschen in seiner Umwelt sensibilisieren.
Unsere partizipative Haltung
Partizipation ist nicht nur gesetzlich in der UN-Kinderrechtskonvention, sondern auch im saarländischen Bildungsprogramm für Krippen und Kita, sowie im SGB VIII verankert. Partizipation ist unser Anspruch an unsere tägliche Arbeit.
Die Kinder werden in all ihren Bedürfnissen, Meinungen, Interessen und Weltanschauungen gesehen und ernst genommen. Wir fördern die Kinder darin, kritische Themen und insbesondere Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, zu hinterfragen, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese zu äußern. Dabei stehen wir ihnen als Begleiter*innen, Entdecker*innen und Unterstützer*innen zur Seite und helfen ihnen, die für sie wichtigen Informationen zu erhalten.
Wir begegnen den Kindern auf Augenhöhe, mit Respekt und Achtung. Wir nehmen ihre Anliegen und Bedürfnisse ernst und gehen mit diesen vertrauensvoll, wertschätzend und respektvoll um. Der dialogische Austausch mit den Kindern im Alltag ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Partizipation fordert von allen Beteiligten Aushandlungs- und ergebnisoffene Prozesse. Die Kinder haben bei uns das Recht auf Mitbestimmung und Mitgestaltung im Alltag.
In unserer Einrichtung können die Kinder die demokratische Grundhaltung in verschiedenen Elementen erfahren:
- In der Kinderkonferenz werden Beschwerden, Anliegen und Wünsche der Kinder gehört, besprochen und gemeinsam Lösungen gefunden. Die Kinder können jederzeit ein Beschwerdeformular ausfüllen und diese in der Kinderkonferenz vorstellen.
- Der wöchentliche Morgenkreis bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre Interessen und Bedürfnisse einzubringen. Diese werden aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet. Die Teilnahme am Morgenkreis ist freiwillig
Die Kinderrechte sind uns sehr wichtig. Sie sind nicht nur gesetzlich verankert, sondern auch Teil unseres Alltags und werden regelmäßig mit den Kindern besprochen. Uns ist wichtig, dass die Kinder erleben, dass ihre Meinung zählt, sie mit ihren Anliegen ernst genommen werden und sie ihren Alltag aktiv mitbestimmen und mitgestalten können.
Unser Beobachtungs- und Dokumentationskonzept
Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist die regelmäßige freie und gezielte Beobachtung der Kinder und auch der Kindergruppe. Wir haben in unserer Einrichtung ein standortbezogenes Beobachtungs- und Dokumentationskonzept entwickelt, das auf dem Rahmenkonzept der KiTa gGmbH Saarland basiert.
Durch entdeckende und zielgerichtete Beobachtung erhalten wir ein individuelles Bild über die Entwicklung des Kindes. Dabei fokussieren wir uns auf die Stärken der Kinder und nutzen diese als Basis für die weitere pädagogische Arbeit.
Durch Lerngeschichten, Entwicklungsgespräche und Portfolio werden sie festgehalten und für die Kinder und Eltern dokumentiert.
Wir verbinden Leben und Glauben im Alltag
Als katholische Einrichtung und lebendiger Ort von Kirche ist ein christliches Menschenbild für unsere Arbeit die Grundlage. Wir leben den Glauben in unserem Alltag, vermitteln Werte und pflegen Traditionen und Feste des Kirchenjahres. Dies geschieht u.a. durch:
- Biblische Geschichten
- Bilderbücher
- Kamishibai (Erzähltheater)
- LEA-Figuren (religionspädagogische Erzählfiguren)
- Wortgottesfeier z.B. St. Martin, Erntedank…
- Lieder
Begleitet und unterstützt werden wir von der Gemeindereferentin unserer Pfarrgemeinde. Unser Haus steht allen Kindern und ihren Familien offen. Alle sind willkommen und werden mit ihrer Kultur und ihrem Glauben respektiert.
Unsere Zusammenarbeit mit Eltern und Familien
Durch einen freundlichen und höflichen Umgang schaffen wir eine beiderseitige Vertrauensbasis. Wir begegnen ihnen wertschätzend und gehen sensibel mit ihren Informationen um. Wir interessieren uns für ihre Anliegen und nehmen ihre Bedürfnisse und Wünsche ernst und versuchen diese im Rahmen unserer Möglichkeiten umzusetzen. Haben Sie Ideen, Anliegen oder Beschwerden? Bitte sprechen Sie uns jederzeit gerne persönlich an.
Ihre Zufriedenheit fragen wir außerdem in regelmäßigen Umfragen ab. Auch hier freuen wir uns, wenn sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, unsere Arbeit stetig weiterzuentwickeln.
Gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. die jährliche Teilnahme an der Picobello-Aktion des EVS, Elternnachmittage, Elternabende bieten uns die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen.
Wir freuen uns, wenn Sie als Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, uns mit Ihrer Zeit und Ihren Ideen unterstützen möchten. Sie haben dazu die Möglichkeit, indem Sie Mitglied des Elternausschusses und/oder des Fördervereins werden.
Unser Verpflegungsangebot
Als Kindertageseinrichtung bieten wir den Kindern ausgewogene Mahlzeiten zum Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsimbiss an. Die Speisepläne richten sich nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und werden regelmäßig reflektiert und überarbeitet.
Hierzu erheben wir eine Pauschale, die Essen, Getränke und alle anderen anfallenden Nebenkosten beinhaltet.

Die pädagogischen Fachkräfte unserer Kindertageseinrichtung haben ein einrichtungsspezifisches Eingewöhnungskonzept/Umgewöhnungskonzept für Krippe und Kindergarten entwickelt.
Übergang von der Familie in die Kindertageseinrichtung
Die Eingewöhnung vom Elternhaus in die Kita ist für die Kinder und ihre Familien ein großer Schritt im Leben. In diesem Bewusstsein ist es uns wichtig, einen angenehmen und vertrauensvollen Übergang vorzubereiten. Die Eingewöhnungszeit wird individuell an die Bedürfnisse ihres Kindes angepasst. Im Aufnahmegespräch und im täglichen Austausch können Bedürfnisse und Bedarfe besprochen werden. Nach ca. drei Monaten reflektieren wir mit ihnen die erste Zeit ihres Kindes bei uns in der Einrichtung.
Übergang von der Krippe in den Kindergarten
Den Übergang von der Krippe in den Kindergarten bespricht die pädagogische Fachkraft der Krippe und der/die zukünftige Bezugserzieher*in gemeinsam mit ihnen im Übergangsgespräch.
Während der Umgewöhnungszeit wird ihr Kind anfangs von der pädagogischen Fachkraft aus der Krippe in den Kindergartenbereich begleitet. Es wird ein enger Kontakt zu ihnen gepflegt und es findet ein regelmäßiger Austausch statt.
Übergang von der Kita in die Grundschule
Kooperationsjahr Kindergarten - Grundschule
Übergänge gehören zum Lebenslauf eines Menschen. Sie bieten neue Chancen, beinhalten aber auch Risiken. Übergänge können gestaltet werden, daher arbeiten Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte im letzten Kitajahr als Tandem eng zusammen. So ermöglichen sie den Kindern einen individuellen und sicheren Übergang in die Grundschule und beeinflussen ihren Bildungsverlauf positiv. Die Tandems kooperieren in folgenden Bereichen:
- Altersgerechte und spielerische Vorbereitung auf die neue Lebenssituation
- Individuelle Lern- und Bildungsangebote
- Erweiterung der sprachlichen Kommunikationsfähigkeit
- Stärkung von Ich-Kompetenz, Sozial-Kompetenz, Sach- und Lern-Kompetenz
- Austausch über die Entwicklung des Kindes
- Begleitung bis ins erste Schuljahr
Zu Beginn des Koopjahres erstellen die zuständige Lehrkraft und Erzieher*in einen Kooperationsplan. Darin sind Schwerpunktthemen terminiert, so wird der Ablauf des Jahres gewährleistet. Der Kooperationsplan lässt Raum für spontane Aktivitäten und Themen.

Starke Kinder – gute Freunde
Die katholische Kita St. Andreas ist mit der Plakette der Rotary-Initiative FREUNDE ausgezeichnet worden. FREUNDE ist nicht nur ein Präventionsprogramm, sondern auch ein besonderes Projekt zur Förderung wichtiger Lebenskompetenzen von Kindern. Dabei geht es unter anderem um Selbstwahrnehmung, Einfühlungsvermögen und Problemlösefähigkeit in Gruppen. Das FREUNDE-Programm bringt wichtige Inhalte und Ideen in die pädagogische Arbeit in der Kita ein. Passend zu den Anforderungen des Bildungsprogramms für saarländische Krippen und Kindergärten fügt es sich in den ganzheitlichen Bildungsauftrag der Einrichtung ein. Unterstützt wird das Kita-Team durch fachliche Fortbildungen zu Themen wie Kommunikation, Partizipation auf allen Ebenen und dem Umgang mit herausforderndem Verhalten. Das erfolgreiche Durchlaufen des Programms wurde an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken ausgezeichnet.
Kinder Forschen
Die gemeinnützige Stiftung „Kinder forschen“ engagiert sich für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Mit dem bundesweiten Fortbildungsprogramm unterstützt „Kinder forschen“ pädagogische Fachkräfte dabei, den Entdeckergeist von Kindern zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten. Unsere pädagogischen Fachkräfte besuchen regelmäßig Fortbildungen zu diesem Schwerpunkt. Erstmals hat sich unsere Kindertageseinrichtung 2016 zum „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert. Die Zertifizierung wird alle zwei Jahre erneuert.
Natur erleben
Das Sammeln kindlicher Erfahrungen mit und in der Natur stellt einen wichtigen Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit dar – Walderlebnistage in der nahegelegenen Umgebung stehen daher regelmäßig auf dem Programm. Ebenso bietet die Pflege unseres Nutzgartens den Kindern vielfältige Möglichkeiten die Natur zu erleben und zu erfahren: vom Pflanzen bis zur Ernte.


