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Kath. Kita St. Martin Bietzen

Martinusstr. 28
66663 Merzig-Bietzen

Öffnungszeiten

Montag - Freitag
07:00 - 17:00

Leitung: Bettina Schmidt
Abwesenheitsvertretung:
Rebecca Darimont

Tel.: 06861-72986
E-Mail: st.martin-bietzen@kita-saar.de

Betreuungsangebot

In unserer Kita betreuen wir insgesamt 86 Kinder.

Krippe (0-3 Jahre)
1 Gruppe mit 11 Kindern

Kita (3-6 Jahre)

3 Gruppen mit jeweils 25 Kindern

Bianca Spindler-Hoffmann

Gesamtleitung Merzig
St. Martin Bietzen Eingang

Aktuelles aus unserer Kita

    Junge und Erzieherin sitzen am Tisch und klatschen ab
    Unsere Kita

    Im idyllischen und zugleich nah an der Kreisstadt Merzig gelegenen Bietzen befindet sich unsere katholische Kita St. Martin. In einem modernen und innovativen Gebäude bieten wir auf zwei Etagen Platz für Krippen- und Kindergartenkinder. Unser Kindergarten St. Martin liegt direkt neben der neu sanierten Grundschule (Nebengebäude der Kreuzbergschule Merzig) und dem Sportplatz. Wir verfügen über ein großes Außengelände, das teilweise auch der Öffentlichkeit zugänglich ist. Besucht wird der Kindergarten vorwiegend von Kindern aus Bietzen, Menningen und Harlingen, wodurch unser Einzugsgebiet dörfliche Strukturen umfasst. Es gibt verschiedene Vereine, wie z.B. Fußball-, Tischtennis- und Musikverein, ebenso eine freiwillige Feuerwehr, mit denen wir kooperieren.

    In unserer Einrichtung betreuen wir insgesamt 86 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. Unsere Krippenkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren werden in einer Krippengruppe mit 11 Plätzen liebevoll betreut. Für die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren bieten wir drei Kindergartengruppen mit jeweils 25 Plätzen an, denen ein großzügiges Raumangebot über einzelne Räume hinweg zur Verfügung stehen.

    Unsere pädagogische Grundhaltung:

    Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das jeweilige Kind mit seinen Begabungen, Interessen und aktuellen Entwicklungsschritten. Wir begleiten die Kinder auf ihrem individuellen Bildungsweg, indem wir ihnen eine Lernumgebung bieten, in der sie eine Vielfalt an anregenden Materialien und Anreizen vorfinden. Diese lädt dazu ein, sie in ihrem eigenen Tempo zu erkunden, auszuprobieren und dabei zu erkennen, worin die persönlichen Stärken liegen. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten und begleiten die Kinder dabei und bieten gleichzeitig den größtmöglichen Freiraum für die Entfaltung der kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse. Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit angenommen und ist gleichberechtigtes Teil der Gemeinschaft. Das Freispiel in allen Bildungsbereichen ist ein wichtiges Element in der Tagesstruktur, denn es bietet den Kindern den notwendigen Raum für selbstbestimmtes Spielen, Kreativität und Selbstständigkeit.

    Eine sensible und zugewandte Kommunikation frei von jeglicher Gewalt und Adultismus ist für uns die Grundvoraussetzung für einen gelingenden Beziehungsaufbau. Dahingehend sind wir professionell geschult und bilden uns stetig fort.

    Unsere partizipative Haltung:

    Die Meinungen, Bedürfnisse und Weltanschauungen der Kinder sind uns wichtig und werden ernst genommen. Das ist nicht nur unser Anspruch, sondern darauf haben Kinder laut UN-Kinderrechtskonvention auch ein gesetzlich verankertes Recht. Deshalb fördern wir, dass Kinder Themen und insbesondere Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, kritisch hinterfragen, sie die dazu notwendigen Informationen erhalten und sich äußern können. Im Sinne der Partizipation haben Kinder in unserer Einrichtung eine Mitsprache- und Beschwerdemöglichkeit, sie lernen demokratische Grundverfahren kennen und diese anzuwenden. Gemeinsam getroffene Absprachen sind für alle gleichermaßen bindend und bieten Verlässlichkeit. Die Kinder lernen in der Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen und erfahren sich als selbstwirksam in der Gruppe.

    Wir schaffen den Kindern einen Raum für soziale Interkation, gemeinsames Spielen und das Lernen von- und miteinander. Dabei fördern wir soziale Kompetenzen und legen Wert auf eine Atmosphäre, die von Wertschätzung, Sicherheit und Lebensfreude geprägt ist.

    Unser Beobachtungs- und Dokumentationskonzept:

    Das Beobachten und Dokumentieren von Entwicklungsständen und -schritten ist ein wichtiger Teil der pädagogischen Tätigkeit. In Alltagssituationen beobachten wir die Interaktion der Kinder „entdeckend“ und werten sie nach den Lerndispositionen (Margret Carr) aus. Zusätzlich erweitern wir unsere Beobachtungen mit dem „Trierer Beobachtungs- und Förderbogen“ und „Beller und Beller“. Somit erfassen wir den Entwicklungsverlauf anhand wissenschaftlich fundierter Verfahren und erkennen frühzeitig, an welchen Punkten wir Kinder gezielt unterstützen können. Dabei fokussieren wir uns auf die Stärken der Kinder und nutzen diese als Basis für die weitere pädagogische Arbeit.

    Wir verbinden Leben und Glauben im Alltag:

    Als katholische Einrichtung und lebendiger Ort von Kirche ist ein christliches Menschenbild für unsere Arbeit die Grundlage. Wir leben den Glauben in unserem Alltag, vermitteln Werte und pflegen Traditionen und Feste des Kirchenjahres. Wir arbeiten mit den lokalen Pfarrgemeinden zusammen und sind Teil des Gemeindelebens im Ort. Unser Haus steht allen Kindern und ihren Familien offen – ob konfessionslos oder einem anderen Glauben angehörend. Alle sind willkommen und werden mit ihrer Kultur und ihrem Glauben respektiert.

    Unsere Zusammenarbeit mit Eltern und Familien:

    Wir freuen uns, wenn Sie als Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, uns mit Ihrer Zeit und Ihren Ideen unterstützen möchten. Sie haben dazu die Möglichkeit, indem Sie Mitglied des Elternausschusses und des Fördervereins werden. Haben Sie außerdem Ideen, Anliegen oder Beschwerden? Bitte sprechen Sie uns jederzeit gerne persönlich an. Ihre Zufriedenheit fragen wir außerdem in regelmäßigen Umfragen ab. Auch hier freuen wir uns, wenn Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, unsere Arbeit stetig weiterzuentwickeln.

    Sie haben die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Hospitation ein Bild von der Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung zu machen. Zwecks Terminvereinbarung setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

    Unser Verpflegungsangebot:

    Als Tagesstätte bieten wir den Kindern ausgewogene Mahlzeiten als Frühstücksbuffet, Mittagessen und Mittagsnack an, die von unseren Hauswirtschaftskräften, mitbestimmt durch die Kinder, bereitgestellt werden. Hierzu erheben wir Essenspauschalen, die Essen, Getränke und alle anderen anfallenden Nebenkosten beinhalten. Die aktuellen Konditionen erfahren Sie bei uns vor Ort.

    Die Eingewöhnung vom Elternhaus in die Kita ist für die Kinder und ihre Familien ein großer Schritt im Leben. In diesem Bewusstsein ist es uns wichtig, einen angenehmen und vertrauensvollen Übergang vorzubereiten. Die Grundlage dafür ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten und den pädagogischen Fachkräften. Diese gelingt nur mit gegenseitigem Vertrauen, offener Kommunikation mit Ab- und Rücksprachen und einer positiven Grundhaltung gegenüber der anstehenden Herausforderung. Unsere pädagogischen Fachkräfte achten darauf, einfühlsam und sensibel das Vertrauen des Kindes schrittweise zu gewinnen und gehen dabei auf dessen individuelles Tempo ein. Den Rahmen für die Eingewöhnung bietet das Berliner Eingewöhnungsmodell, an dem wir uns orientieren. Dieses strukturiert die Eingewöhnung in mehrere Phasen, die sich bei Krippen- und Kindergartenkindern in ihrer Dauer unterscheiden. Kurz gesagt bedeutet dies, dass die Kinder zu Beginn der Eingewöhnung mit ihrer Bezugsperson zunächst für wenige Stunden in die Kita kommen. In dieser Zeit lernen sich Kind und Bezugserzieherin kennen und bauen eine Vertrauensbasis auf. Währenddessen ist die Begleitperson als eine Art „sicherer Hafen“ im gleichen Raum für das Kind bei Bedarf verfügbar, hält sich aber weitestgehend im Hintergrund. Nach einigen Tagen erfolgt der erste Trennungsversuch, bei dem die Begleitperson des Kindes nach einer Verabschiedung kurz aus der Sichtweite des Kindes geht aber in der Nähe bleibt, um bei Bedarf abrufbar zu sein. Je nach Reaktion des Kindes kann in den folgenden Tagen die Dauer der Trennung ausgeweitet werden. Währenddessen wird das Kind von der pädagogischen Fachkraft eng begleitet und bietet Trost und Sicherheit, sofern das Kind dies braucht. Die Eingewöhnung ist in ihrer letzten Phase angekommen, wenn eine sichere Vertrauensbasis zwischen Kind und Fachkraft aufgebaut ist. Dies zeigt sich z.B. daran, dass das Kind sich von der Fachkraft in Abwesenheit seiner Begleitperson trösten lässt. Details zum genauen Ablauf der Eingewöhnung besprechen wir mit Ihnen im Erstgespräch.

    Es dauert natürlich über den Zeitraum der „formalen“ Eingewöhnung hinaus, bis das Kind mit den Strukturen der Kita, dem Tagesablauf und den Räumlichkeiten vertraut ist. Hierbei begleiten wir die Kinder auch weiterhin und stehen in engem Austausch mit den Erziehungsberechtigten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es auch nach einer abgeschlossenen Eingewöhnung noch zu Trennungsschmerz kommen kann. Zu diesem Zeitpunkt dürfen Sie darauf vertrauen, dass unsere Fachkräfte genug Bindung zu Ihrem Kind aufgebaut haben, um es in diesen Situationen auffangen und begleiten zu können. Gemeinsam mit Ihnen reflektieren wir die Eingewöhnung Ihres Kindes im Eingewöhnungsgespräch circa drei Monate nach Abschluss der Eingewöhnungsphase.

    Wir nutzen gerne die Vorzüge unserer ländlichen Lage in Form von gemeinsamen Spaziergängen und Ausflügen in die nahgelegene Natur.

    Viele klug durchdachte Details und Besonderheiten in der Raumgestaltung spiegeln die Ideenvielfalt unseres Teams wider.

    Durch das offene System kommen alle Kinder miteinander in Kontakt, wodurch Klein von Groß und Groß von Klein jeden Tag von- und miteinander lernt.

    Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an einer offenen Haltung und einem offenen Konzept, das den Kindern vielfältige Möglichkeiten bietet, ihre Interessen und Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Durch projektorientiertes Arbeiten sowie jahrgangsübergreifende Angebote schaffen wir anregende Lern- und Erfahrungsräume, in denen jedes Kind entsprechend seiner Individualität begleitet und gefördert wird.

    Ein wertschätzender, respektvoller und zugewandter Umgang bildet die Grundlage unseres täglichen Miteinanders. Dabei begegnen wir Kindern, Familien und Kolleginnen und Kollegen mit Empathie, Offenheit und Vertrauen. Eine enge Erziehungspartnerschaft sowie transparente Kommunikation sind für uns wesentliche Bestandteile einer gelingenden Zusammenarbeit.

    Im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns steht stets das Kind. Eine kindorientierte Pädagogik bedeutet für uns, die Bedürfnisse, Interessen und Entwicklung jedes einzelnen Kindes wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Partizipation ist dabei ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags: Kinder werden in Entscheidungen einbezogen und erfahren, dass ihre Meinung zählt. Unterstützende Kommunikation ermöglicht allen Kindern, sich entsprechend ihrer individuellen Voraussetzungen auszudrücken und am gemeinsamen Leben teilzuhaben.

    Darüber hinaus übernehmen wir Verantwortung für das gesamte Haus und behalten stets den Rundumblick für die Bedürfnisse der gesamten Einrichtung. Eine hohe Flexibilität im pädagogischen Alltag ermöglicht es uns, auf Veränderungen und individuelle Situationen angemessen zu reagieren. Dabei verstehen wir uns als starkes Team, das sich gegenseitig unterstützt, gemeinsam Verantwortung trägt und seine Stärken zum Wohl der Kinder einbringt.

    Unsere Kita