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Kath. Kita St. Josef Merzig

Trierer Straße 132a
66663 Merzig

Öffnungszeiten

Montag - Freitag
07:00 - 17:00

(erweiterte Zeiten Kita-plus: 06.00-07.00 Uhr und 17.00-21.00 Uhr)

Leitung: Isabelle Adam
Stellvertretung:
Monika Kretzer-Heck

Tel.: 06861-4732
E-Mail: st.josef-merzig@kita-saar.de

Betreuungsangebot

In unserer Kita betreuen wir insgesamt 129 Kinder.

Krippe (0-3 Jahre)
1 Gruppe mit 11 Kindern

Altersgemischte Gruppe
1 Gruppe mit 18 Kindern

Kita (3-6 Jahre)

4 Gruppen mit jeweils 25 Kindern

Bianca Spindler-Hoffmann

Gesamtleitung Merzig
Junge und Erzieherin sitzen am Tisch und klatschen ab
Unsere Kita

Unsere sechsgruppige katholische Kindertageseinrichtung St. Josef liegt zentral im Herzen der Kreisstadt Merzig und zeichnet sich durch eine gute Verkehrsanbindung aus. Das Gebäude ist in den vergangenen Jahren saniert und erweitert und um ein weitläufiges und ansprechendes Außengelände bereichert worden.

In unserer Einrichtung betreuen wir insgesamt 129 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. Unsere Krippenkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren werden in zwei Gruppen betreut, einer altersgemischten Gruppe mit sechs Krippenplätzen und einer Krippengruppe mit 11 Plätzen. Für die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren bieten wir vier Kindergartengruppen mit jeweils 25 Plätzen an. In der altersgemischten Gruppe gibt es darüber hinaus noch 12 Plätze für Kinder ab 3 Jahren.

Wir ergänzen unser Angebot durch Besuche öffentlicher Spielplätze und der Grünanlage im Stadtpark, Besuche der Stadtbücherei, Besuche im Tierpark und Wolfsfreigehege, Waldtage, etc.

Unsere pädagogische Grundhaltung:

Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das jeweilige Kind mit seinen Begabungen, Interessen und aktuellen Entwicklungsschritten. Wir begleiten die Kinder auf ihrem individuellen Bildungsweg, indem wir ihnen eine Lernumgebung bieten, in der sie eine Vielfalt an anregenden Materialien und Anreizen vorfinden. Diese lädt dazu ein, sie in ihrem eigenen Tempo zu erkunden, auszuprobieren und dabei zu erkennen, worin die persönlichen Stärken liegen. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten und begleiten die Kinder dabei und bieten gleichzeitig den größtmöglichen Freiraum für die Entfaltung der kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse. Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit angenommen und ist gleichberechtigtes Teil der Gemeinschaft. Das Freispiel in allen Bildungsbereichen ist ein wichtiges Element in der Tagesstruktur, denn es bietet den Kindern den notwendigen Raum für selbstbestimmtes Spielen, Kreativität und Selbstständigkeit.

Eine sensible und zugewandte Kommunikation frei von jeglicher Gewalt und Adultismus ist für uns die Grundvoraussetzung für einen gelingenden Beziehungsaufbau. Dahingehend sind wir professionell geschult und bilden uns stetig fort.

Unsere partizipative Haltung:

Die Meinungen, Bedürfnisse und Weltanschauungen der Kinder sind uns wichtig und werden ernst genommen. Das ist nicht nur unser Anspruch, sondern darauf haben Kinder laut UN-Kinderrechtskonvention auch ein gesetzlich verankertes Recht. Deshalb fördern wir, dass Kinder Themen und insbesondere Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, kritisch hinterfragen, sie die dazu notwendigen Informationen erhalten und sich äußern können. Im Sinne der Partizipation haben Kinder in unserer Einrichtung eine Mitsprache- und Beschwerdemöglichkeit, sie lernen demokratische Grundverfahren kennen und diese anzuwenden. Gemeinsam getroffene Absprachen sind für alle gleichermaßen bindend und bieten Verlässlichkeit. Die Kinder lernen in der Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen und erfahren sich als selbstwirksam in der Gruppe.

Wir schaffen den Kindern einen Raum für soziale Interkation, gemeinsames Spielen und das Lernen von- und miteinander. Dabei fördern wir soziale Kompetenzen und legen Wert auf eine Atmosphäre, die von Wertschätzung, Sicherheit und Lebensfreude geprägt ist.

Unser Beobachtungs- und Dokumentationskonzept:

Das Beobachten und Dokumentieren von Entwicklungsständen und -schritten ist ein wichtiger Teil der pädagogischen Tätigkeit. In Alltagssituationen beobachten wir die Interaktion der Kinder „entdeckend“ und werten sie nach den Lerndispositionen (Margret Carr) aus. Zusätzlich erweitern wir unsere Beobachtungen mit „zielgerichteten“ Verfahren (Kuno Bellers Entwicklungstabelle 0-9, Sismik und Seldak). Somit erfassen wir den Entwicklungsverlauf anhand wissenschaftlich fundierter Verfahren und erkennen frühzeitig, an welchen Punkten wir Kinder gezielt unterstützen können. Dabei fokussieren wir uns auf die Stärken der Kinder und nutzen diese als Basis für die weitere pädagogische Arbeit.

Wir verbinden Leben und Glauben im Alltag:

Als katholische Einrichtung und lebendiger Ort von Kirche ist ein christliches Menschenbild für unsere Arbeit die Grundlage. Wir leben den Glauben in unserem Alltag, vermitteln Werte und pflegen Traditionen und Feste des Kirchenjahres. Wir arbeiten mit den lokalen Pfarrgemeinden zusammen und sind Teil des Gemeindelebens im Ort. Unser Haus steht allen Kindern und ihren Familien offen – ob konfessionslos oder einem anderen Glauben angehörend. Alle sind willkommen und werden mit ihrer Kultur und ihrem Glauben respektiert.

Unsere Zusammenarbeit mit Eltern und Familien:

Wir freuen uns, wenn Sie als Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, uns mit Ihrer Zeit und Ihren Ideen unterstützen möchten. Sie haben dazu die Möglichkeit, indem Sie Mitglied des Elternausschusses und des Fördervereins werden. Haben Sie außerdem Ideen, Anliegen oder Beschwerden? Bitte sprechen Sie uns jederzeit gerne persönlich an. Ihre Zufriedenheit fragen wir außerdem in regelmäßigen Umfragen ab. Auch hier freuen wir uns, wenn Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, unsere Arbeit stetig weiterzuentwickeln.

Sie haben die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Hospitation ein Bild von der Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung zu machen. Zwecks Terminvereinbarung setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Unser Verpflegungsangebot:

Als Tagesstätte bieten wir den Kindern ausgewogene Mahlzeiten als Frühstücksbuffet, Mittagessen und Mittagsnack an, die von unseren Hauswirtschaftskräften, mitbestimmt durch die Kinder, bereitgestellt werden. Hierzu erheben wir Essenspauschalen, die Essen, Getränke und alle anderen anfallenden Nebenkosten beinhalten. Die aktuellen Konditionen erfahren Sie bei uns vor Ort.

Die Eingewöhnung vom Elternhaus in die Kita ist für die Kinder und ihre Familien ein großer Schritt im Leben. In diesem Bewusstsein ist es uns wichtig, einen angenehmen und vertrauensvollen Übergang vorzubereiten. Die Grundlage dafür ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten und den pädagogischen Fachkräften. Diese gelingt nur mit gegenseitigem Vertrauen, offener Kommunikation mit Ab- und Rücksprachen und einer positiven Grundhaltung gegenüber der anstehenden Herausforderung. Unsere pädagogischen Fachkräfte achten darauf, einfühlsam und sensibel das Vertrauen des Kindes schrittweise zu gewinnen und gehen dabei auf dessen individuelles Tempo ein. Den Rahmen für die Eingewöhnung bietet das Berliner Eingewöhnungsmodell, an dem wir uns orientieren. Dieses strukturiert die Eingewöhnung in mehrere Phasen, die sich bei Krippen- und Kindergartenkindern in ihrer Dauer unterscheiden. Kurz gesagt bedeutet dies, dass die Kinder zu Beginn der Eingewöhnung mit ihrer Bezugsperson zunächst für wenige Stunden in die Kita kommen. In dieser Zeit lernen sich Kind und Bezugserzieherin kennen und bauen eine Vertrauensbasis auf. Währenddessen ist die Begleitperson als eine Art „sicherer Hafen“ im gleichen Raum für das Kind bei Bedarf verfügbar, hält sich aber weitestgehend im Hintergrund. Nach einigen Tagen erfolgt der erste Trennungsversuch, bei dem die Begleitperson des Kindes nach einer Verabschiedung kurz aus der Sichtweite des Kindes geht aber in der Nähe bleibt, um bei Bedarf abrufbar zu sein. Je nach Reaktion des Kindes kann in den folgenden Tagen die Dauer der Trennung ausgeweitet werden. Währenddessen wird das Kind von der pädagogischen Fachkraft eng begleitet und bietet Trost und Sicherheit, sofern das Kind dies braucht. Die Eingewöhnung ist in ihrer letzten Phase angekommen, wenn eine sichere Vertrauensbasis zwischen Kind und Fachkraft aufgebaut ist. Dies zeigt sich z.B. daran, dass das Kind sich von der Fachkraft in Abwesenheit seiner Begleitperson trösten lässt. Details zum genauen Ablauf der Eingewöhnung besprechen wir mit Ihnen im Erstgespräch.

Es dauert natürlich über den Zeitraum der „formalen“ Eingewöhnung hinaus, bis das Kind mit den Strukturen der Kita, dem Tagesablauf und den Räumlichkeiten vertraut ist. Hierbei begleiten wir die Kinder auch weiterhin und stehen in engem Austausch mit den Erziehungsberechtigten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es auch nach einer abgeschlossenen Eingewöhnung noch zu Trennungsschmerz kommen kann. Zu diesem Zeitpunkt dürfen Sie darauf vertrauen, dass unsere Fachkräfte genug Bindung zu Ihrem Kind aufgebaut haben, um es in diesen Situationen auffangen und begleiten zu können. Gemeinsam mit Ihnen reflektieren wir die Eingewöhnung Ihres Kindes im Eingewöhnungsgespräch circa drei Monate nach Abschluss der Eingewöhnungsphase.

Durch die Teilnahme am Bundesprogramm „Sprach-Kita – weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ liegt der Fokus unserer pädagogischen Arbeit auf der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, der inklusiven Pädagogik (Vielfalt und Mehrsprachigkeit als wertvolle Ressource), Zusammenarbeit mit den Familien zur Unterstützung der ganzheitlichen Sprachentwicklung und dem kindgerechten Einsatz von digitalen Medien zum Erforschen, Experimentieren und Erweitern der Sprachkompetenz.

Verlässliche Betreuungszeiten geben insbesondere berufstätigen Eltern Planungssicherheit und unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Unsere Kita

Zur Zeit haben wir folgende Stellen offen: