Kath. Kita St. Marien Brotdorf
Öffnungszeiten
Leitung: Manuela Engel
Stellvertretung: Heidrun Ebert
Tel.: 06861-705-691850
E-Mail: st.marien-brotdorf@kita-saar.de
Betreuungsangebot
In unserer Kita betreuen wir insgesamt 142 Kinder.
Krippe (0-3 Jahre)
2 Gruppen mit jeweils 11 Kindern
Kita (3-6 Jahre)
5 Gruppen mit jeweils 24 Kindern


Unsere Einrichtung St. Marien Brotdorf ist aktuell während der Auslagerung im SHG Klinikum Merzig untergebracht. Die Räumlichkeiten wurden umfassend renoviert und erweitert und bieten unseren Kindern vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken, Lernen, kreativen Gestalten und der Mitbestimmung. Insgesamt betreuen wir gruppenübergreifend 142 Kinder – 22 Krippenkinder und 120 Kindergartenkinder – in den Bereichen Wolkenland, Räuberwald und Abenteuerland
Wir arbeiten nach dem offenen Konzept und gestalten unseren pädagogischen Alltag in verschiedenen Funktionsräumen. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse, Interessen und Stärken jedes Kindes im Mittelpunkt. Ein großes, abwechslungsreiches Außengelände ergänzt unser Angebot und bietet viel Raum für Bewegung, Spiel und gemeinsame Erlebnisse an der frischen Luft.
Unser engagiertes Team schafft eine wertschätzende und anregende Umgebung, in der sich die Kinder sicher und wohlfühlen und gleichzeitig ihre Selbstständigkeit und Persönlichkeit entwickeln können.
Auch während unserer Auslagerung bleiben wir eng mit unserem Sozialraum in Brotdorf verbunden. Regelmäßige Waldtage, gemeinsame Familienaktionen und die Teilnahme an Festen im Ort sind feste Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit. Darüber hinaus pflegen wir die gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Grundschule und gestalten den Übergang für unsere zukünftigen Schulkinder gemeinsam. So bleiben wir auch während der Auslagerung ein lebendiger Teil der Gemeinschaft in Brotdorf.
Den Sozialraum rund um unseren aktuellen Standort nutzen wir ebenfalls. Wir pflegen einen engen und wertschätzenden Kontakt zur SHG und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten, die uns die Stadt Merzig bietet. Dazu gehören regelmäßige Besuche von Spielplätzen, dem Stadtpark und dem Tierpark sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen vor Ort. Diese Ausflüge und Begegnungen ermöglichen den Kindern, ihre Umgebung aktiv zu entdecken, neue Erfahrungen zu sammeln und ihre Lebenswelt unmittelbar kennenzulernen.

Unsere pädagogische Grundhaltung:
Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das jeweilige Kind mit seinen Begabungen, Interessen und aktuellen Entwicklungsschritten. Wir begleiten die Kinder auf ihrem individuellen Bildungsweg, indem wir ihnen eine Lernumgebung bieten, in der sie eine Vielfalt an anregenden Materialien und Anreizen vorfinden. Diese lädt dazu ein, sie in ihrem eigenen Tempo zu erkunden, auszuprobieren und dabei zu erkennen, worin die persönlichen Stärken liegen. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten und begleiten die Kinder dabei und bieten gleichzeitig den größtmöglichen Freiraum für die Entfaltung der kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse. Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit angenommen und ist gleichberechtigtes Teil der Gemeinschaft. Das Freispiel in allen Bildungsbereichen ist ein wichtiges Element in der Tagesstruktur, denn es bietet den Kindern den notwendigen Raum für selbstbestimmtes Spielen, Kreativität und Selbstständigkeit.
Eine sensible und zugewandte Kommunikation frei von jeglicher Gewalt und Adultismus ist für uns die Grundvoraussetzung für einen gelingenden Beziehungsaufbau. Dahingehend sind wir professionell geschult und bilden uns stetig fort.
Unsere partizipative Haltung:
Die Meinungen, Bedürfnisse und Weltanschauungen der Kinder sind uns wichtig und werden ernst genommen. Das ist nicht nur unser pädagogischer Anspruch, sondern darauf haben Kinder gemäß der UN-Kinderrechtskonvention auch ein verankertes Recht. Deshalb fördern wir, dass Kinder Themen und insbesondere Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, kritisch hinterfragen, die dazu notwendigen Informationen erhalten und sich aktiv äußern können.
Im Sinne der Partizipation haben die Kinder in unserer Einrichtung vielfältige Möglichkeiten zur Mitsprache und Beschwerde. Ein fest etabliertes Beschwerdemanagement sowie die wöchentlich stattfindende Kinderkonferenz geben ihnen Raum, ihre Wünsche, Ideen, Anliegen und Beschwerden einzubringen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dabei lernen die Kinder demokratische Grundverfahren kennen und anzuwenden. Gemeinsam getroffene Absprachen sind für alle gleichermaßen verbindlich und schaffen Verlässlichkeit und Orientierung. Die Kinder erleben, dass ihre Stimme zählt, übernehmen Verantwortung in der Gemeinschaft und erfahren sich als selbstwirksam.
Wir schaffen den Kindern einen Raum für soziale Interaktion, gemeinsames Spielen und das Lernen von- und miteinander. Dabei fördern wir soziale Kompetenzen und legen Wert auf eine Atmosphäre, die von Wertschätzung, Sicherheit und Lebensfreude geprägt ist.
Unser Beobachtungs- und Dokumentationskonzept:
Das Beobachten und Dokumentieren von Entwicklungsständen und -schritten ist ein wichtiger Teil der pädagogischen Tätigkeit. In Alltagssituationen beobachten wir die Interaktion der Kinder „entdeckend“ und werten sie nach den Lerndispositionen (Margret Carr) aus. Zusätzlich erweitern wir unsere Beobachtungen mit zielgerichteten Verfahren. Somit erfassen wir den Entwicklungsverlauf anhand wissenschaftlich fundierter Verfahren und erkennen frühzeitig, an welchen Punkten wir Kinder gezielt unterstützen können. Dabei fokussieren wir uns auf die Stärken der Kinder und nutzen diese als Basis für die weitere pädagogische Arbeit.
In individuellen Portfolios halten wir die Entwicklung, Interessen, besonderen Erlebnisse und Lernprozesse der Kinder fest. Die Kinder werden aktiv einbezogen und gestalten ihr Portfolio mit. So entsteht eine persönliche Sammlung, die ihre Entwicklung sichtbar macht, ihre Stärken in den Mittelpunkt stellt und den Kindern ermöglicht, auf Erlebtes zurückzublicken und stolz auf ihre eigenen Fortschritte zu sein.
Wir verbinden Leben und Glauben im Alltag:
Als katholische Einrichtung und lebendiger Ort von Kirche ist ein christliches Menschenbild für unsere Arbeit die Grundlage. Wir leben den Glauben in unserem Alltag, vermitteln Werte und pflegen Traditionen und Feste des Kirchenjahres. Wir arbeiten mit den lokalen Pfarrgemeinden zusammen und sind Teil des Gemeindelebens im Ort. Unser Haus steht allen Kindern und ihren Familien offen – ob konfessionslos oder einem anderen Glauben angehörend. Alle sind willkommen und werden mit ihrer Kultur und ihrem Glauben respektiert.
Unsere Zusammenarbeit mit Eltern und Familien:
Eine vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns besonders wichtig. Wir verstehen Bildung und Erziehung als gemeinsame Aufgabe und stehen mit den Familien im Austausch. Ein wichtiger Bestandteil sind unsere regelmäßigen Entwicklungsgespräche, in denen wir gemeinsam auf die Entwicklung, Interessen und Bedürfnisse des Kindes schauen und uns über Beobachtungen und Erfahrungen austauschen. Die Anliegen, Wünsche und Perspektiven der Eltern nehmen wir ernst und beziehen sie aktiv in unseren Kita-Alltag ein. Gemeinsam schaffen wir so die besten Voraussetzungen dafür, dass sich jedes Kind bei uns wohlfühlt und gut entwickeln kann.
Wir freuen uns, wenn Sie als Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, uns mit Ihrer Zeit und Ihren Ideen unterstützen möchten. Sie haben dazu die Möglichkeit, indem Sie Mitglied des Elternausschusses werden. Auch hat unsere Kita seit vielen Jahrzenten einen sehr engagierten Förderverein, den Sie mit einer Mitgliedschaft, aber auch gerne aktiv unterstützen können.
Haben Sie außerdem Ideen, Anliegen oder Beschwerden? Bitte sprechen Sie uns jederzeit gerne persönlich an. Ihre Zufriedenheit fragen wir außerdem in regelmäßigen Umfragen ab. Auch hier freuen wir uns, wenn Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, unsere Arbeit stetig weiterzuentwickeln.
Unser Verpflegungsangebot:
Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Verpflegung ist uns wichtig. Frühstück, Mittagessen und Snack werden in Buffetform angeboten und bieten den Kindern eine vielfältige Auswahl an gesunden und kindgerechten Speisen.
Dabei spielt Partizipation eine zentrale Rolle: Die Kinder können bei der Auswahl der Speisen mitbestimmen und aktiv an der Vorbereitung und Zubereitung beteiligt sein. So erleben sie Essen als gemeinschaftlichen und selbstbestimmten Prozess und entwickeln ganz nebenbei Freude an gesunder Ernährung, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Hierzu erheben wir Essenspauschalen, die Essen, Getränke und alle anderen anfallenden Nebenkosten beinhalten. Die aktuellen Konditionen erfahren Sie bei uns vor Ort.

Die Eingewöhnung vom Elternhaus in die Kita ist für die Kinder und ihre Familien ein großer Schritt im Leben. In diesem Bewusstsein ist es uns wichtig, einen angenehmen und vertrauensvollen Übergang vorzubereiten. Die Grundlage dafür ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten und den pädagogischen Fachkräften. Diese gelingt nur mit gegenseitigem Vertrauen, offener Kommunikation mit Ab- und Rücksprachen und einer positiven Grundhaltung gegenüber der anstehenden Herausforderung. Unsere pädagogischen Fachkräfte achten darauf, einfühlsam und sensibel das Vertrauen des Kindes schrittweise zu gewinnen und gehen dabei auf dessen individuelles Tempo ein. Den Rahmen für die Eingewöhnung bietet das Berliner Eingewöhnungsmodell, an dem wir uns orientieren. Dieses strukturiert die Eingewöhnung in mehrere Phasen, die sich bei Krippen- und Kindergartenkindern in ihrer Dauer unterscheiden. Kurz gesagt bedeutet dies, dass die Kinder zu Beginn der Eingewöhnung mit ihrer Bezugsperson zunächst für wenige Stunden in die Kita kommen. In dieser Zeit lernen sich Kind und Bezugserzieherin kennen und bauen eine Vertrauensbasis auf. Währenddessen ist die Begleitperson als eine Art „sicherer Hafen“ im gleichen Raum für das Kind bei Bedarf verfügbar, hält sich aber weitestgehend im Hintergrund. Nach einigen Tagen erfolgt der erste Trennungsversuch, bei dem die Begleitperson des Kindes nach einer Verabschiedung kurz aus der Sichtweite des Kindes geht aber in der Nähe bleibt, um bei Bedarf abrufbar zu sein. Je nach Reaktion des Kindes kann in den folgenden Tagen die Dauer der Trennung ausgeweitet werden. Währenddessen wird das Kind von der pädagogischen Fachkraft eng begleitet und bietet Trost und Sicherheit, sofern das Kind dies braucht. Die Eingewöhnung ist in ihrer letzten Phase angekommen, wenn eine sichere Vertrauensbasis zwischen Kind und Fachkraft aufgebaut ist. Dies zeigt sich z.B. daran, dass das Kind sich von der Fachkraft in Abwesenheit seiner Begleitperson trösten lässt. Details zum genauen Ablauf der Eingewöhnung besprechen wir mit Ihnen im Erstgespräch.
Es dauert natürlich über den Zeitraum der „formalen“ Eingewöhnung hinaus, bis das Kind mit den Strukturen der Kita, dem Tagesablauf und den Räumlichkeiten vertraut ist. Hierbei begleiten wir die Kinder auch weiterhin und stehen in engem Austausch mit den Erziehungsberechtigten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es auch nach einer abgeschlossenen Eingewöhnung noch zu Trennungsschmerz kommen kann. Zu diesem Zeitpunkt dürfen Sie darauf vertrauen, dass unsere Fachkräfte genug Bindung zu Ihrem Kind aufgebaut haben, um es in diesen Situationen auffangen und begleiten zu können. Gemeinsam mit Ihnen reflektieren wir die Eingewöhnung Ihres Kindes im Eingewöhnungsgespräch circa drei Monate nach Abschluss der Eingewöhnungsphase.

In unserer Kita steht das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Wir möchten Kindern einen Ort bieten, an dem sie sich sicher und geborgen fühlen, mit Freude lernen und ihre eigenen Ideen einbringen können.
Sanfte Eingewöhnung:
Die Eingewöhnung gestalten wir nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell. Dabei nehmen wir uns ausreichend Zeit, damit jedes Kind in seinem eigenen Tempo Vertrauen aufbauen und eine sichere Beziehung zu seinen Bezugspersonen entwickeln kann.
Offene Gruppen in Funktionsräumen:
Unser pädagogischer Alltag ist durch ein offenes Konzept geprägt. Die Kinder können verschiedene Funktionsräume nutzen und ihren Interessen entsprechend Spiel- und Lernangebote wählen. So fördern wir Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und die Freude am Entdecken.
Gelebte Partizipation und Kinderrechte:
Kinder haben bei uns eine Stimme! Wir nehmen ihre Wünsche, Ideen und Bedürfnisse ernst und beziehen sie in Entscheidungen des Kita-Alltags ein. Dabei vermitteln und leben wir die Kinderrechte und stärken die Kinder darin, ihre Meinung zu äußern und Verantwortung zu übernehmen.
Kinderkonferenz und Jahrgangstreffen:
In unseren Kinderkonferenzen können die Kinder ihre Anliegen einbringen, gemeinsam Entscheidungen treffen und den Kita-Alltag aktiv mitgestalten. Ergänzend bieten unsere Jahrgangstreffen Raum für den Austausch, gemeinsame Projekte und Themen, die für die jeweilige Altersgruppe besonders wichtig sind.
Verbunden mit unserem Sozialraum:
Auch durch die Auslagerung bleiben wir unserem Sozialraum Brotdorf eng verbunden und verstehen uns als Teil einer lebendigen Gemeinschaft. Gleichzeitig ist es uns wichtig, am neuen Standort in Merzig neue Kontakte zu knüpfen und uns aktiv in das dortige Umfeld einzubringen.
Unser Ziel: Kinder sollen bei uns erleben: Ich bin wichtig. Ich werde gehört. Ich darf mitbestimmen. Und ich kann etwas bewirken.


