Die Kinder und Eltern der Kita Maria Himmelfahrt entdecken die Welt der Landwirtschaft

Ein besonderer Ausflug führte die Kinder der katholischen Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt in Humes, gemeinsam mit ihren Eltern auf den Wackenberger Hof in Wiesbach, einen BIO-Bauernhof, der für nachhaltigen Gemüseanbau und transparente Landwirtschaft steht. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines pädagogischen Projekts rund um das Thema „Gemüse“ statt.
Zu Beginn wurde den Eltern das Projekt vorgestellt. Die Eltern erfuhren, wie die Kinder in den vergangenen Wochen Gemüse erkundet, gepflanzt und verarbeitet hatten und wie der Besuch auf dem Bauernhof einen wichtigen praktischen Einblick in den Ursprung unserer Lebensmittel bietet.
Im Anschluss erhielten Kinder und Eltern eine abwechslungsreiche Führung über das Gelände. Die Gruppe besichtigte die weitläufigen Gemüsefelder, in denen saisonale Sorten angebaut werden, und konnte in den großen Triebhäusern beobachten, wie empfindliche Pflanzen geschützt heranwachsen. Besonders faszinierend für die Kinder und Eltern waren die Schweine im Stall sowie die Eiersortiermaschine, die die Eier automatisch nach Größe und Qualität sortiert. Auch die hofeigene Gemüseküche öffnete ihre Türen, sodass die
Familien sehen konnten, wie frisch geerntetes Gemüse weiterverarbeitet wird.
Zum Abschluss luden Herr und Frau Dörr, die Besitzer des Wackenberger Hofs zu einer kleinen Gesprächsrunde ein. Bei Kaffee, Tee und frischen Gemüsesticks tauschten sich Eltern und Fachkräfte über das Projekt, den Besuch und die Bedeutung frühkindlicher Naturerfahrungen aus. Die Eltern äußerten großes Interesse und zeigten sich beeindruckt von der Kombination aus praktischem Lernen und direkter Erfahrung.
Der Bauernhofbesuch bot nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen einen wertvollen Einblick in die landwirtschaftliche Arbeit und stärkte gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl. Für viele Familien war es ein inspirierender Tag, der zeigte, wie wichtig Naturerfahrungen und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln bereits im Kindesalter sind.
Ein besonderer Dank gilt der Familie Dörr, die diesen Besuch auf ihrem Hof möglich gemacht und mit großem Engagement begleitet hat.
