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Kinderrechtewochen in der kath. Kita St. Donatus Landsweiler

Man sieht eine Gruppe Playmobilmenschen zusammen stehend
Datum:
30. Sept. 2026
Von:
Kath. Kita St. Donatus Landsweiler

In der kath. Kita St. Donatus Landsweiler fanden passend zum Weltkindertag Kinderrechtewochen statt, in denen sich die Kinder intensiv und auf kindgerechte Weise mit ihren Rechten auseinandersetzen konnten. Ziel der Kinderrechtewochen war es, den Kindern zu vermitteln, dass jedes Kind eigene Rechte hat, dass diese Rechte wichtig sind und dass sie in unserem Kita-Alltag eine zentrale Rolle spielen.
Die Kinderrechte wurden in verschiedenen Modulen thematisiert. Dabei stand an jedem Tag ein anderes Kinderrecht im Mittelpunkt. Durch Gespräche, gemeinsame Aktionen und kreative Angebote konnten die Kinder die einzelnen Rechte kennenlernen und gleichzeitig überlegen, wo und wie diese Rechte in unserer Kita gelebt werden.

Die verschiedenen Module:

  1. Das Recht auf Spiel und Freizeit
    Zu Beginn beschäftigten wir uns mit dem Recht jedes Kindes auf Spiel, Erholung und Freizeit. Die Kinder konnten überlegen, welche Möglichkeiten sie in unserer Kita haben, zu spielen, sich zu erholen und ihre Freizeit nach ihren Interessen zu gestalten. Dabei wurde deutlich, wie wichtig freie Spielzeiten und selbstbestimmte Aktivitäten für die Kinder sind.
  2. Das Recht auf Familie, Gesundheit und Fürsorge
    Im zweiten Modul ging es um das Recht auf Familie, Gesundheit und Fürsorge. Gemeinsam sprachen wir darüber, wer für die Kinder da ist, ihnen Sicherheit gibt und sich um sie kümmert. Auch die Bedeutung von Gesundheit, Pflege und einem achtsamen Umgang miteinander wurde thematisiert.
  3. Das Recht auf Bildung
    Das dritte Modul widmete sich dem Recht auf Bildung. Die Kinder erfuhren, dass Bildung nicht nur bedeutet, etwas zu lernen, sondern dass sie im gesamten Kita-Alltag stattfindet. Beim Spielen, Forschen, Fragenstellen, Ausprobieren und gemeinsamen Lernen sammeln die Kinder täglich neue Erfahrungen und erweitern ihr Wissen.
  4. Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung
    Im nächsten Modul stand das Recht auf Gleichbehandlung im Mittelpunkt. Die Kinder setzten sich damit auseinander, dass jedes Kind wertvoll und wichtig ist – unabhängig davon, wie es aussieht, woher es kommt, welche Sprache es spricht, welche Fähigkeiten es hat oder welche Interessen es mitbringt. Gemeinsam wurde besprochen, wie ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander in unserer Kita aussehen kann.
  5. Das Recht auf Schutz vor Gewalt und Ausbeutung
    Ein weiterer Schwerpunkt war das Recht auf Schutz. Die Kinder beschäftigten sich damit, dass jedes Kind das Recht hat, sicher zu sein und vor Gewalt, Ausbeutung und anderen Gefahren geschützt zu werden. Dabei wurde auch thematisiert, dass Kinder „Nein“ sagen dürfen, ihre Gefühle ernst genommen werden und sie sich Hilfe bei vertrauten Erwachsenen holen können.
  6. Das Recht auf Beteiligung und Mitbestimmung
    Zum Abschluss ging es um das Recht auf Beteiligung und Mitbestimmung. Die Kinder erfuhren, dass ihre Meinung wichtig ist und dass sie bei Entscheidungen, die sie betreffen, mitreden dürfen. Dieses Kinderrecht hatte für unsere Kita eine besondere Bedeutung, da im Rahmen der Kinderrechtewochen unser neuer Kinderrat gewählt wurde. Die Wahl des Kinderrates ermöglichte es den Kindern, demokratische Beteiligung unmittelbar zu erleben. Sie konnten ihre Stimme abgeben und erfahren, dass Mitbestimmung ein fester Bestandteil unseres Kita-Alltags ist.

Am Weltkindertag Zum Weltkindertag hat unser Förderverein einen Wunsch der Kinder aufgegriffen und uns bei einem Kinovormittag mit Popcorn und Getränken überrascht. Vielen Dank dafür :-)

Ein besonderes gemeinsames Projekt während der Kinderrechtewochen war die Gestaltung unseres Kinderrechtebaumes.

Die Kinder konnten zu den verschiedenen Kinderrechten überlegen und benennen, wo sie diese Rechte in unserer Kita wiederfinden. Ihre Ideen und Erfahrungen wurden gesammelt und sichtbar am Kinderrechtebaum dargestellt.
So entstand ein gemeinsames Bild davon, wie Kinderrechte in unserer Kita bereits gelebt werden. Der Kinderrechtebaum macht die Rechte der Kinder für alle sichtbar und erinnert uns daran, sie im Alltag immer wieder bewusst wahrzunehmen und umzusetzen.
Zusätzlich entstand während der Kinderrechtewochen ein Kinderrechtekoffer. Dieser steht den Kindern auch nach Abschluss der Projektwochen frei zur Verfügung.

Der Koffer enthält verschiedene Materialien und Angebote rund um die Kinderrechte. Die Kinder können selbstständig hineinschauen, sich mit den Materialien beschäftigen und entdecken, welche Angebote und Möglichkeiten es in unserer Kita zu den einzelnen Kinderrechten gibt.
Damit bleiben die Kinderrechte auch über die Projektwochen hinaus ein lebendiger Bestandteil unseres Kita-Alltags. Die Kinder können den Koffer jederzeit nutzen, um sich zu informieren, ins Gespräch zu kommen und sich mit ihren Rechten auseinanderzusetzen.

Die Kinderrechtewochen haben den Kindern auf vielfältige und altersgerechte Weise vermittelt, welche Rechte sie haben und welche Bedeutung diese Rechte für ihren Alltag besitzen. Besonders wichtig war dabei, dass die Kinder nicht nur über ihre Rechte gesprochen haben, sondern selbst aktiv werden und ihre eigenen Erfahrungen, Wünsche und Ideen einbringen konnten.
Mit der Wahl unseres neuen Kinderrates, dem Kinderrechtebaum und dem Kinderrechtekoffer sind nachhaltige Ergebnisse entstanden, die auch nach den Kinderrechtewochen in unserer Kita weiterwirken.
Die Kinderrechte sind damit nicht nur Thema eines Projektes, sondern ein wichtiger Bestandteil unseres pädagogischen Alltags. Unser Ziel ist es, die Kinder darin zu stärken, ihre Rechte zu kennen, ihre Meinung zu äußern, Verantwortung zu übernehmen und sich als selbstwirksamen Teil unserer Gemeinschaft zu erleben.