Kath. Kinderhaus St. Marien Merzig
Öffnungszeiten
Leitung: Daniela Wirsdorf
Stellvertretung: Julia Blum
Tel.: 06861-4661
E-Mail: st.marien-merzig@kita-saar.de
Betreuungsangebot
In unserer Kita betreuen wir insgesamt 54 Kinder.
Krippe (0-3 Jahre)
16 Kinder
Kita (3-6 Jahre)
38 Kinder


Unser dreigruppiges katholisches Kinderhaus St. Marien in Merzig bietet Platz für insgesamt 54 Krippen- und Kindergartenkinder. In einer altersgemischten Gruppe lernen sowohl die kleinen als auch die großen Kinder von- und miteinander. Der Fokus unserer Einrichtung liegt auf einem vielfältigen Miteinander, das durch einen strukturierten sowie abwechslungsreichen Tagesablauf nach dem Konzept der offenen Arbeit umgesetzt wird. Unser Kinderhaus ist eine familienbegleitende Einrichtung, welche die Kinder in ihrer Individualität und den damit verbundenen Fähigkeiten, Interessen und Bedarfen bestmöglich unterstützt und fördert.
Als Teil des Gemeindelebens arbeiten wir regelmäßig mit verschiedenen Kooperationspartnern in unserem Umfeld zusammen. Bei Ausflügen erkunden wir die Gemeinde, besuchen Institutionen und erleben Naturräume außerhalb unseres eigenen Außengeländes.
Besucht werden der Tierpark, Stadtpark und der gegenüberliegende Edi-Platz. Exkursionen wie der Besuch des Wasserspielplatzes in Losheim und die heilig Rock Tage in Trier gehören mit dazu. Auch stehen wir in regelmäßiger Verbindung mit der Kirchengemeinde St. Josef.

Unsere pädagogische Grundhaltung:
Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das jeweilige Kind mit seinen Begabungen, Interessen und aktuellen Entwicklungsschritten. Wir begleiten die Kinder auf ihrem individuellen Bildungsweg, indem wir ihnen eine Lernumgebung bieten, in der sie eine Vielfalt an anregenden Materialien und Anreizen vorfinden. Diese lädt dazu ein, sie in ihrem eigenen Tempo zu erkunden, auszuprobieren und dabei zu erkennen, worin die persönlichen Stärken liegen. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten und begleiten die Kinder dabei und bieten gleichzeitig den größtmöglichen Freiraum für die Entfaltung der kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse. Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit angenommen und ist gleichberechtigtes Teil der Gemeinschaft. Das Freispiel in allen Bildungsbereichen ist ein wichtiges Element in der Tagesstruktur, denn es bietet den Kindern den notwendigen Raum für selbstbestimmtes Spielen, Kreativität und Selbstständigkeit.
Eine sensible und zugewandte Kommunikation frei von jeglicher Gewalt und Adultismus ist für uns die Grundvoraussetzung für einen gelingenden Beziehungsaufbau. Dahingehend sind wir professionell geschult und bilden uns stetig fort.
Unsere partizipative Haltung:
Die Meinungen, Bedürfnisse und Weltanschauungen der Kinder sind uns wichtig und werden ernst genommen. Das ist nicht nur unser Anspruch, sondern darauf haben Kinder laut UN-Kinderrechtskonvention auch ein gesetzlich verankertes Recht. Deshalb fördern wir, dass Kinder Themen und insbesondere Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, kritisch hinterfragen, sie die dazu notwendigen Informationen erhalten und sich äußern können. Im Sinne der Partizipation haben Kinder in unserer Einrichtung eine Mitsprache- und Beschwerdemöglichkeit, sie lernen demokratische Grundverfahren kennen und diese anzuwenden. Gemeinsam getroffene Absprachen sind für alle gleichermaßen bindend und bieten Verlässlichkeit. Die Kinder lernen in der Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen und erfahren sich als selbstwirksam in der Gruppe.
Wir schaffen den Kindern einen Raum für soziale Interkation, gemeinsames Spielen und das Lernen von- und miteinander. Dabei fördern wir soziale Kompetenzen und legen Wert auf eine Atmosphäre, die von Wertschätzung, Sicherheit und Lebensfreude geprägt ist.
Unsere partizipative Haltung:
Das Beobachten und Dokumentieren von Entwicklungsständen und -schritten ist ein wichtiger Teil der pädagogischen Tätigkeit. In Alltagssituationen beobachten wir die Interaktion der Kinder „entdeckend“ und werten sie nach den Lerndispositionen (Margret Carr) aus. Zusätzlich erweitern wir unsere Beobachtungen mit „gerichteten“ Verfahren. Somit erfassen wir den Entwicklungsverlauf anhand wissenschaftlich fundierter Verfahren und erkennen frühzeitig, an welchen Punkten wir Kinder gezielt unterstützen können. Dabei fokussieren wir uns auf die Stärken der Kinder und nutzen diese als Basis für die weitere pädagogische Arbeit.
Wir verbinden Leben und Glauben im Alltag:
Als katholische Einrichtung und lebendiger Ort von Kirche ist ein christliches Menschenbild für unsere Arbeit die Grundlage. Wir leben den Glauben in unserem Alltag, vermitteln Werte und pflegen Traditionen und Feste des Kirchenjahres. Wir arbeiten mit den lokalen Pfarrgemeinden zusammen und sind Teil des Gemeindelebens im Ort. Unser Haus steht allen Kindern und ihren Familien offen – ob konfessionslos oder einem anderen Glauben angehörend. Alle sind willkommen und werden mit ihrer Kultur und ihrem Glauben respektiert.
Unsere Zusammenarbeit mit Eltern und Familien:
Wir freuen uns, wenn Sie als Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, uns mit Ihrer Zeit und Ihren Ideen unterstützen möchten. Sie haben dazu die Möglichkeit, indem Sie Mitglied des Elternausschusses und/oder des Förderverein Papillon ist vorhanden werden. Haben Sie außerdem Ideen, Anliegen oder Beschwerden? Bitte sprechen Sie uns jederzeit gerne persönlich an. Ihre Zufriedenheit fragen wir außerdem in regelmäßigen Umfragen ab. Auch hier freuen wir uns, wenn Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, unsere Arbeit stetig weiterzuentwickeln.
Sie haben die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Hospitation ein Bild von der Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung zu machen. Zwecks Terminvereinbarung setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Unser Verpflegungsangebot:
Als Tagesstätte bieten wir den Kindern ausgewogene Mahlzeiten als Frühstücksbuffet, Mittagessen und Mittagsnack an, die von unseren Hauswirtschaftskräften, mitbestimmt durch die Kinder, bereitgestellt werden. Hierzu erheben wir Essenspauschalen, die Essen, Getränke und alle anderen anfallenden Nebenkosten beinhalten. Die aktuellen Konditionen erfahren Sie bei uns vor Ort.

Die Eingewöhnung vom Elternhaus in die Kita ist für die Kinder und ihre Familien ein großer Schritt im Leben. In diesem Bewusstsein ist es uns wichtig, einen angenehmen und vertrauensvollen Übergang vorzubereiten. Die Grundlage dafür ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten und den pädagogischen Fachkräften. Diese gelingt nur mit gegenseitigem Vertrauen, offener Kommunikation mit Ab- und Rücksprachen und einer positiven Grundhaltung gegenüber der anstehenden Herausforderung. Unsere pädagogischen Fachkräfte achten darauf, einfühlsam und sensibel das Vertrauen des Kindes schrittweise zu gewinnen und gehen dabei auf dessen individuelles Tempo ein. Den Rahmen für die Eingewöhnung bietet das Berliner Eingewöhnungsmodell, an dem wir uns orientieren. Dieses strukturiert die Eingewöhnung in mehrere Phasen, die sich bei Krippen- und Kindergartenkindern in ihrer Dauer unterscheiden. Kurz gesagt bedeutet dies, dass die Kinder zu Beginn der Eingewöhnung mit ihrer Bezugsperson zunächst für wenige Stunden in die Kita kommen. In dieser Zeit lernen sich Kind und Bezugserzieherin kennen und bauen eine Vertrauensbasis auf. Währenddessen ist die Begleitperson als eine Art „sicherer Hafen“ im gleichen Raum für das Kind bei Bedarf verfügbar, hält sich aber weitestgehend im Hintergrund. Nach einigen Tagen erfolgt der erste Trennungsversuch, bei dem die Begleitperson des Kindes nach einer Verabschiedung kurz aus der Sichtweite des Kindes geht aber in der Nähe bleibt, um bei Bedarf abrufbar zu sein. Je nach Reaktion des Kindes kann in den folgenden Tagen die Dauer der Trennung ausgeweitet werden. Währenddessen wird das Kind von der pädagogischen Fachkraft eng begleitet und bietet Trost und Sicherheit, sofern das Kind dies braucht. Die Eingewöhnung ist in ihrer letzten Phase angekommen, wenn eine sichere Vertrauensbasis zwischen Kind und Fachkraft aufgebaut ist. Dies zeigt sich z.B. daran, dass das Kind sich von der Fachkraft in Abwesenheit seiner Begleitperson trösten lässt. Details zum genauen Ablauf der Eingewöhnung besprechen wir mit Ihnen im Erstgespräch.
Es dauert natürlich über den Zeitraum der „formalen“ Eingewöhnung hinaus, bis das Kind mit den Strukturen der Kita, dem Tagesablauf und den Räumlichkeiten vertraut ist. Hierbei begleiten wir die Kinder auch weiterhin und stehen in engem Austausch mit den Erziehungsberechtigten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es auch nach einer abgeschlossenen Eingewöhnung noch zu Trennungsschmerz kommen kann. Zu diesem Zeitpunkt dürfen Sie darauf vertrauen, dass unsere Fachkräfte genug Bindung zu Ihrem Kind aufgebaut haben, um es in diesen Situationen auffangen und begleiten zu können. Gemeinsam mit Ihnen reflektieren wir die Eingewöhnung Ihres Kindes im Eingewöhnungsgespräch circa drei Monate nach Abschluss der Eingewöhnungsphase.

In unserem Kinderhaus liegt uns die Partizipation sehr am Herzen. In vielen Alltagssituationen haben die Kinder die Möglichkeit mitzubestimmen. Die offene Arbeit, welche wir im Haus leben, ermöglicht den Kindern sich eigenverantwortlich und selbstständig zu entwickeln.
Im Haus sind wir Teilnehmer des Projektes Kindergarten Plus. Mit den Handpuppen Tula und Tim findet in einer Altersgruppe ab 4 Jahren eine Förderung im sozial-emotionalen Bereich statt.
Gemeinsam mit dem Förderverein Papillon ermöglichen wir den Kindern jeden Montag die Teilnahme an einem Musikschulprojekt, welches von einer Musikschullehrerein durchgeführt wird.
Wir sind ein sehr herzliches und familiäres Haus und freuen uns auf jeden, der den Weg zu uns findet. Die kleinen Gruppenstrukturen und die Räume der Einrichtung ermöglichen es, nur wenige Kinder zusammen in den Räumen zu betreuen. Dies bietet den Kindern ausreichend Raum und Ruhe um sich zu entfalten.
Unsere Kita
Elternausschuss
Vorsitz: Y. Steichen
Stellvertretung: E. Santo
Förderverein
Vorsitz: K. Schwinge
Stellvertretung: P. Malburg



