Kath. Kita St. Peter Merzig
Öffnungszeiten
Leitung: Birgit Abel
Stellvertretung: Anke Scherer
Tel.: 06861-2449
E-Mail: st.peter-merzig@kita-saar.de
Betreuungsangebot
In unserer Kita betreuen wir in 9 Gruppen insgesamt 225 Kinder.
7 Gruppen am Haupstandort Annastraße und 2 Gruppen in der Torstraße.
Kita (3-6 Jahre)
9 Gruppen mit jeweils 25 Kindern


Die katholische Kita St. Peter in Merzig liegt im Herzen der Kreisstadt. Viele Kinder unterschiedlicher Nationen und Kulturkreise kommen täglich hier täglich zusammen. Unsere insgesamt neun Gruppen verteilen sich auf zwei Gebäude, die alle Zugang zu den eigenen Außenbereichen haben. Insgesamt haben wir 225 Plätze für Kinder ab drei Jahren. An unserem Hauptstandort in der Annastraße befinden sich sieben Gruppen und im Standort in der Torstraße, der fußläufig zu erreichen ist, weitere zwei Gruppen.
Unsere Kindertagesstätte ist ein lebendiger Lern- und Erfahrungsort, an dem Kinder die Welt mit allen Sinnen entdecken können. Deshalb gehören regelmäßige Ausflüge und besondere Aktionen fest zu unserem Alltag.
Bei unseren Waldtagen erleben die Kinder die Natur hautnah. Sie beobachten Tiere und Pflanzen, bauen mit Naturmaterialien, bewegen sich an der frischen Luft und entwickeln spielerisch ein Bewusstsein für ihre Umwelt. Ebenso erkunden wir regelmäßig die umliegenden Spielplätze, auf denen die Kinder neue Bewegungsräume entdecken, ihre motorischen Fähigkeiten stärken und gemeinsam viele schöne Erlebnisse sammeln.
Ein besonderes Anliegen ist uns das Miteinander der Generationen. Daher besuchen unsere Kinder regelmäßig das Seniorenheim. Dort wird gemeinsam gespielt, gesungen, gebastelt oder einfach Zeit miteinander verbracht. Diese Begegnungen fördern gegenseitige Wertschätzung, Empathie und bereichern Jung und Alt gleichermaßen.
Als zertifizierte Élysée-Kita pflegen wir eine enge Partnerschaft mit der École Maternelle St. Maximin in Metz. Durch gegenseitige Besuche lernen die Kinder schon früh die französische Kultur kennen und knüpfen erste grenzüberschreitende Freundschaften. Ebenso besuchen wir regelmäßig die Bücherei in Creutzwald, wo die Kinder Geschichten in deutscher und französischer Sprache entdecken und ihre Freude an Büchern und am Vorlesen weiterentwickeln können.
Das Besondere an unserer Élysée-Kita ist das immersive Sprachkonzept. Die französische Sprache wird nicht in Form von Unterricht vermittelt, sondern begleitet die Kinder ganz selbstverständlich im Alltag. Durch Lieder, Spiele, Gespräche, Rituale und gemeinsame Aktivitäten erleben die Kinder die Sprache in authentischen Situationen. So erwerben sie Französisch spielerisch, ohne Leistungsdruck und mit viel Freude – ganz so, wie sie auch ihre Muttersprache erlernen.
Mit unseren vielfältigen Angeboten schaffen wir abwechslungsreiche Lernorte außerhalb der Kita, fördern die Selbstständigkeit der Kinder und ermöglichen ihnen wertvolle Erfahrungen, die sie in ihrer persönlichen Entwicklung nachhaltig stärken.

Unsere pädagogische Grundhaltung:
Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das jeweilige Kind mit seinen Begabungen, Interessen und aktuellen Entwicklungsschritten. Wir begleiten die Kinder auf ihrem individuellen Bildungsweg, indem wir ihnen eine Lernumgebung bieten, in der sie eine Vielfalt an anregenden Materialien und Anreizen vorfinden. Diese lädt dazu ein, sie in ihrem eigenen Tempo zu erkunden, auszuprobieren und dabei zu erkennen, worin die persönlichen Stärken liegen. Die pädagogischen Fachkräfte beobachten und begleiten die Kinder dabei und bieten gleichzeitig den größtmöglichen Freiraum für die Entfaltung der kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse. Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit angenommen und ist gleichberechtigtes Teil der Gemeinschaft. Das Freispiel in allen Bildungsbereichen ist ein wichtiges Element in der Tagesstruktur, denn es bietet den Kindern den notwendigen Raum für selbstbestimmtes Spielen, Kreativität und Selbstständigkeit.
Eine sensible und zugewandte Kommunikation frei von jeglicher Gewalt und Adultismus ist für uns die Grundvoraussetzung für einen gelingenden Beziehungsaufbau. Dahingehend sind wir professionell geschult und bilden uns stetig fort.
Unsere partizipative Haltung:
Die Meinungen, Bedürfnisse und Weltanschauungen der Kinder sind uns wichtig und werden ernst genommen. Das ist nicht nur unser Anspruch, sondern darauf haben Kinder laut UN-Kinderrechtskonvention auch ein gesetzlich verankertes Recht. Deshalb fördern wir, dass Kinder Themen und insbesondere Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, kritisch hinterfragen, sie die dazu notwendigen Informationen erhalten und sich äußern können. Im Sinne der Partizipation haben Kinder in unserer Einrichtung eine Mitsprache- und Beschwerdemöglichkeit, sie lernen demokratische Grundverfahren kennen und diese anzuwenden. Gemeinsam getroffene Absprachen sind für alle gleichermaßen bindend und bieten Verlässlichkeit. Die Kinder lernen in der Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen und erfahren sich als selbstwirksam in der Gruppe.
Wir schaffen den Kindern einen Raum für soziale Interkation, gemeinsames Spielen und das Lernen von- und miteinander. Dabei fördern wir soziale Kompetenzen und legen Wert auf eine Atmosphäre, die von Wertschätzung, Sicherheit und Lebensfreude geprägt ist.
Unser Beobachtungs- und Dokumentationskonzept:
Das Beobachten und Dokumentieren von Entwicklungsständen und -schritten ist ein wichtiger Teil der pädagogischen Tätigkeit. In Alltagssituationen beobachten wir die Interaktion der Kinder „entdeckend“ und werten sie nach den Lerndispositionen (Margret Carr) aus. Somit erfassen wir den Entwicklungsverlauf anhand wissenschaftlich fundierter Verfahren und erkennen frühzeitig, an welchen Punkten wir Kinder gezielt unterstützen können. Dabei fokussieren wir uns auf die Stärken der Kinder und nutzen diese als Basis für die weitere pädagogische Arbeit.
Wir verbinden Leben und Glauben im Alltag:
Als katholische Einrichtung und lebendiger Ort von Kirche ist ein christliches Menschenbild für unsere Arbeit die Grundlage. Wir leben den Glauben in unserem Alltag, vermitteln Werte und pflegen Traditionen und Feste des Kirchenjahres. Wir arbeiten mit den lokalen Pfarrgemeinden zusammen und sind Teil des Gemeindelebens im Ort. Unser Haus steht allen Kindern und ihren Familien offen – ob konfessionslos oder einem anderen Glauben angehörend. Alle sind willkommen und werden mit ihrer Kultur und ihrem Glauben respektiert.
Unsere Zusammenarbeit mit Eltern und Familien:
Wir freuen uns, wenn Sie als Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, uns mit Ihrer Zeit und Ihren Ideen unterstützen möchten. Sie haben dazu die Möglichkeit, indem Sie Mitglied des Elternausschusses und des Fördervereins werden. Haben Sie außerdem Ideen, Anliegen oder Beschwerden? Bitte sprechen Sie uns jederzeit gerne persönlich an. Ihre Zufriedenheit fragen wir außerdem in regelmäßigen Umfragen ab. Auch hier freuen wir uns, wenn Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen, unsere Arbeit stetig weiterzuentwickeln.
Sie haben die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Hospitation ein Bild von der Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung zu machen. Zwecks Terminvereinbarung setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Unser Verpflegungsangebot:
Als Tagesstätte bieten wir den Kindern ausgewogene Mahlzeiten als Frühstücksbuffet, Mittagessen und Mittagsnack an, die von unseren Hauswirtschaftskräften, mitbestimmt durch die Kinder, bereitgestellt werden. Hierzu erheben wir Essenspauschalen, die Essen, Getränke und alle anderen anfallenden Nebenkosten beinhalten. Die aktuellen Konditionen erfahren Sie bei uns vor Ort.

Die Eingewöhnung vom Elternhaus in die Kita ist für die Kinder und ihre Familien ein großer Schritt im Leben. In diesem Bewusstsein ist es uns wichtig, einen angenehmen und vertrauensvollen Übergang vorzubereiten. Die Grundlage dafür ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten und den pädagogischen Fachkräften. Diese gelingt nur mit gegenseitigem Vertrauen, offener Kommunikation mit Ab- und Rücksprachen und einer positiven Grundhaltung gegenüber der anstehenden Herausforderung. Unsere pädagogischen Fachkräfte achten darauf, einfühlsam und sensibel das Vertrauen des Kindes schrittweise zu gewinnen und gehen dabei auf dessen individuelles Tempo ein. Den Rahmen für die Eingewöhnung bietet das Berliner Eingewöhnungsmodell, an dem wir uns orientieren. Dieses strukturiert die Eingewöhnung in mehrere Phasen, die sich bei Krippen- und Kindergartenkindern in ihrer Dauer unterscheiden. Kurz gesagt bedeutet dies, dass die Kinder zu Beginn der Eingewöhnung mit ihrer Bezugsperson zunächst für wenige Stunden in die Kita kommen. In dieser Zeit lernen sich Kind und Bezugserzieherin kennen und bauen eine Vertrauensbasis auf. Währenddessen ist die Begleitperson als eine Art „sicherer Hafen“ im gleichen Raum für das Kind bei Bedarf verfügbar, hält sich aber weitestgehend im Hintergrund. Nach einigen Tagen erfolgt der erste Trennungsversuch, bei dem die Begleitperson des Kindes nach einer Verabschiedung kurz aus der Sichtweite des Kindes geht aber in der Nähe bleibt, um bei Bedarf abrufbar zu sein. Je nach Reaktion des Kindes kann in den folgenden Tagen die Dauer der Trennung ausgeweitet werden. Währenddessen wird das Kind von der pädagogischen Fachkraft eng begleitet und bietet Trost und Sicherheit, sofern das Kind dies braucht. Die Eingewöhnung ist in ihrer letzten Phase angekommen, wenn eine sichere Vertrauensbasis zwischen Kind und Fachkraft aufgebaut ist. Dies zeigt sich z.B. daran, dass das Kind sich von der Fachkraft in Abwesenheit seiner Begleitperson trösten lässt. Details zum genauen Ablauf der Eingewöhnung besprechen wir mit Ihnen im Erstgespräch.
Es dauert natürlich über den Zeitraum der „formalen“ Eingewöhnung hinaus, bis das Kind mit den Strukturen der Kita, dem Tagesablauf und den Räumlichkeiten vertraut ist. Hierbei begleiten wir die Kinder auch weiterhin und stehen in engem Austausch mit den Erziehungsberechtigten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es auch nach einer abgeschlossenen Eingewöhnung noch zu Trennungsschmerz kommen kann. Zu diesem Zeitpunkt dürfen Sie darauf vertrauen, dass unsere Fachkräfte genug Bindung zu Ihrem Kind aufgebaut haben, um es in diesen Situationen auffangen und begleiten zu können. Gemeinsam mit Ihnen reflektieren wir die Eingewöhnung Ihres Kindes im Eingewöhnungsgespräch circa drei Monate nach Abschluss der Eingewöhnungsphase.

Die kulturelle Vielfalt spiegelt sich in der täglichen Arbeit unserer als Élysée-Kita ausgezeichneten Einrichtung auch durch ein internationales Team wider. Unser seit vielen Jahren gut eingespieltes Fachpersonal arbeitet im teiloffenen System innerhalb einer herzlichen und wertschätzenden Atmosphäre. Viele Projekte und Kooperationen mit lokalen Institutionen werden dank der zentralen Lage in der Kreisstadt Merzig gerne umgesetzt und von den Kindern mit Begeisterung angenommen. Ein besonders gut eingespieltes Team bietet den Kindern, trotz der Größe der Einrichtung, jeden Tag einen Platz zum Wachsen und Lernen in geborgener Atmosphäre und guter Gemeinschaft.
Unsere Kita
Elternausschuss
Vorsitz: Simon Jung
Stellvertretung: Jessica Dillschneider
Förderverein
Vorsitz: Isabelle Licata
Stellvertretung: Sarah Eckert

